Lebenslang für Mord im Schlosspark Wiesbaden
Ein Rentner verblutet noch am Tatort. Jetzt ist das Urteil gegen den Angeklagten gesprochen worden.
In der Nähe des Tatortes im Schlosspark von Wiesbaden-Biebrich erinnern Kreuze an das Opfer. (Archivfoto) Andrea Löbbecke/dpa
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Wegen Mordes an einem Rentner ist ein 57-Jähriger vom Landgericht Wiesbaden zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Deutsche wurde nach Gerichtsangaben für schuldig befunden, im Mai 2025 im Schlosspark in Wiesbaden-Biebrich sein 86 Jahre altes Opfer erstochen zu haben. Der Senior - ebenfalls Deutscher - hatte laut Anklage 81 Schnitt- und Stichverletzungen erlitten und war noch am Tatort verblutet.
Laut Staatsanwaltschaft hatte der 57-Jährige im Ermittlungsverfahren erklärt, er habe nach einem Angriff auf ein willkürlich ausgesuchtes älteres Opfer selbst sterben wollen. Den Angaben zufolge hatte er in diesem Sinne am Tatort die herbeigeeilten Polizisten aufgefordert, ihn zu erschießen.