Lausitzer Wasserspeicher stützen Pegel in der Spree
Mehr als 44 Millionen Kubikmeter Wasser flossen 2025 aus Lausitzer Speichern in die Spree. Wie die LMBV auf Trockenheit und sinkende Flusspegel reagiert.
Wasser aus den Speichern der Bergbaufolgelandschaft in der Lausitz dient auch dazu, in Zeiten großer Trockenheit den Pegel der Spree flussabwärts zu stützen. (Archivbild)Frank Hammerschmidt/dpa
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Aufgrund anhaltender Trockenheit und niedriger Flusspegel nutzt die Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) ihre Wasserspeicher zur Unterstützung der Fließgewässer. Zur Stützung der Spree werde demnach aktuell Wasser aus dem in Sachsen gelegenen Speicherbecken Lohsa II abgegeben, sagte Pressesprecher Uwe Steinhuber der Deutschen Presse-Agentur. Die fünf Seen der sogenannten Restlochkette an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze bei Senftenberg würden zudem aktuell genutzt, um ausgetrocknete Teile der Schwarzen Elster in dem Gebiet zu stützen, hieß es weiter.
Im vergangenen Jahr wurden den Angaben zufolge insgesamt 82 Millionen Kubikmeter Wasser aus den Bergbaufolgeseen und Sanierungsanlagen der Lausitz in die Flüsse geleitet - allein 44 Millionen sind aus den beiden größten Speichern der LMBV in die Spree geleitet worden. 61 Millionen Kubikmeter Wasser sind im Gegenzug aus den Flüssen für „die Flutung und Nachsorge der Bergbaufolgeseen“ entnommen worden - das entspricht laut LMBV einem Rückgang um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.