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„Lange Nacht“ in Stade wird zum „Abend der Begegnung“

Statt zu Party und Musik laden die Veranstalter in Stade nach der tödlichen Gewalttat zu einem stillen Abend ein. Die Tat bewegt auch die Menschen in Hamburg.

02.07.2026

Menschen nahmen am Mittwoch in der Marktkirche in Hannover an einer Andacht für die sechs in Stade Getöteten teil.Moritz Frankenberg/dpa

Menschen nahmen am Mittwoch in der Marktkirche in Hannover an einer Andacht für die sechs in Stade Getöteten teil.Moritz Frankenberg/dpa

© Moritz Frankenberg/dpa

Nach den tödlichen Schüssen in Stade soll eine ursprünglich als Kulturveranstaltung geplante „Lange Nacht“ in der Hansestadt zu einem „Abend der Begegnung“ werden. Anstelle von Musik und Unterhaltung solle der Abend am Freitag Raum für Gedenken, Austausch und gegenseitige Unterstützung schaffen, teilte die Stadt mit. Auf laute Musik, Open-Air-Konzerte und Walking Acts werde bewusst verzichtet.

Die Trauer in Stade ist nach der Gewalttat weiter groß. Bereits am Dienstag hatte es für die Opfer eine Andacht gegeben, zu der zahlreiche Angehörige, Kollegen und Feuerwehrleute kamen. Bei den Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung waren am Montag sechs Menschen getötet worden.

Auch in Hamburg gab es eine Reaktion auf die Tat: An einer friedlich verlaufenden Kundgebung am Hachmannplatz am Hamburger Hauptbahnhof nahmen am Mittwochabend nach Polizeiangaben in der Spitze rund 120 Menschen teil. Ein Bündnis hatte zu der Versammlung aufgerufen und zudem für Donnerstagabend eine Kundgebung am Bahnhof in Stade angekündigt.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen bei einer Kundgebung am Hauptbahnhof in Hamburg wegen der Gewalttat in Stade zusammen.Bodo Marks/dpa

Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen bei einer Kundgebung am Hauptbahnhof in Hamburg wegen der Gewalttat in Stade zusammen.Bodo Marks/dpa

© Bodo Marks/dpa

Eine Sozialarbeiterin hält ein Pappschild. Darauf steht etwa „Rest in Peace“ und „Sozialarbeiter*innen trauern um Sozialarbeiter*innen“.Bodo Marks/dpa

Eine Sozialarbeiterin hält ein Pappschild. Darauf steht etwa „Rest in Peace“ und „Sozialarbeiter*innen trauern um Sozialarbeiter*innen“.Bodo Marks/dpa

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In einer Mutter-Kind-Wohngruppe in Stade waren am Montag mehrere Menschen durch Schüsse gestorben.Bodo Marks/dpa

In einer Mutter-Kind-Wohngruppe in Stade waren am Montag mehrere Menschen durch Schüsse gestorben.Bodo Marks/dpa

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