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Landtag gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar ist der weltweite Holocaust-Gedenktag. In Thüringen erinnern Landespolitiker und Vereine mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen an die Opfer des Nationalsozialismus.

27.01.2026

Im Thüringer Landtag ist eine Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus geplant. (Symbolbild) Martin Schutt/dpa

Im Thüringer Landtag ist eine Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus geplant. (Symbolbild) Martin Schutt/dpa

© Martin Schutt/dpa

Mit Kranzniederlegungen und einer Gedenkveranstaltung im Thüringer Landtag erinnern Politiker, Vereine und Initiativen an die Opfer des Nationalsozialismus. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt nannte den 27. Januar vorab einen „Tag der Erschütterung und der Mahnung“. „In einem Akt des beispiellosen Zivilisationsbruchs haben die Nationalsozialisten die Menschenwürde millionenfach durch ihre systematischen Verbrechen auf grausamste Weise missachtet und zerstört.“ Eine lebendige Erinnerungskultur verlange Wachsamkeit gegenüber jeder Form von Ausgrenzung, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit, sagte Voigt in einer Mitteilung.

Buchenwald-Überlebender im Landtag

Landtagspräsident Thadäus König sagte: „Wir blicken an diesem Tag auf die Überlebenden, die unser Gedenken durch Mut zur Erinnerung und Bereitschaft zur Versöhnung geprägt haben.“

Am 27. Januar ist der weltweite Holocaust-Gedenktag. Hintergrund ist die Befreiung der Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945.

An der Gedenkstätte Buchenwald ist für 12.00 Uhr eine Kranzniederlegung geplant. Eine Gedenkveranstaltung im Parlament beginnt um 13.30 Uhr - unter anderem mit dem Buchenwald-Überlebenden Naftali Fürst.