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Landratsamt warnt nach Havarie vor Wasserkontakt

Stark getrübtes Wasser, tote Fische: Nach der Havarie in einem Zellstoffwerk in Rosenthal am Rennsteig gilt am Bleilochstausee ein Badeverbot. Proben werden derzeit untersucht.

01.10.2026

Das Badeverbot gilt vorsorglich, bis die Ergebnisse der Laboruntersuchung genauere Auskünfte geben. (Archivbild) Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Das Badeverbot gilt vorsorglich, bis die Ergebnisse der Laboruntersuchung genauere Auskünfte geben. (Archivbild) Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

© Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Nach einer Havarie in einem Zellstoffwerk in Rosenthal am Rennsteig sind unbekannte Stoffe in die Saale gelangt. Das Landratsamt Saale-Orla-Kreis warnt vor möglichen Gefahren für Gesundheit und Umwelt im südlichen Bereich des Bleilochstausees. Der Austritt wurde am Nachmittag gestoppt. Das Wasser war stark getrübt, zudem gab es eine massive Geruchsbelästigung und vereinzelt tote Fische zu sehen, wie weiter mitgeteilt wurde. 

Das Gesundheitsamt nahm Proben, die im Labor untersucht werden. Vorsorglich gilt für den Bleilochstausee zwischen Harra und der Saalebrücke bei Saaldorf ein Badeverbot. Bis weitere Erkenntnisse vorliegen, sollte Hautkontakt mit dem Wasser vermieden werden. Auch Hunde sollten weder ins Wasser gehen noch daraus trinken.