dpa

Landkreis: Wildpark darf nach Wolfsangriff wieder öffnen

Der Wildpark in Baruth/Mark darf nach dem Wolfsangriff auf ein Kind wieder öffnen. Allerdings bleiben die Wolfsgehege gesperrt. Weitere Kontrollen stehen laut Landkreis an.

06.11.2026

Der Wildpark wurde nach dem Wolfsangriff am Mittwoch vergangener Woche (28.10.) geschlossen. Carsten Koall/dpa

Der Wildpark wurde nach dem Wolfsangriff am Mittwoch vergangener Woche (28.10.) geschlossen. Carsten Koall/dpa

© Carsten Koall/dpa

Nach dem Angriff eines Wolfs auf ein achtjähriges Mädchen darf der Wildpark in Baruth/Mark südlich von Berlin wieder öffnen. Allerdings blieben die Bereiche der Raubtiere - dazu gehören die Wolfsgehege - weiter für Besucher gesperrt, teilte der Landkreis Teltow-Fläming am Nachmittag mit.

Weitere Kontrollen im Wildpark erforderlich

Die angekündigte fachliche Kontrolle im Wildpark Johannismühle habe stattgefunden, hieß es. Eine Öffnung für den Publikumsverkehr sei nun „möglich“ - mit Ausnahme der Raubtier-Bereiche. Es seien weitere Kontrollen durch andere Behörden und Institutionen erforderlich, teilte der Landkreis weiter mit. Auf deren Durchführung habe die Kreisverwaltung keinen Einfluss.

Warum waren die Kinder im Wolfsgehege?

Ein Wolf verletzte am vergangenen Mittwoch ein Mädchen im Wildpark schwer. Die Achtjährige war laut Polizei mit zwei anderen Kindern und einer Mitarbeiterin der Einrichtung in einem Gehege. Wie genau es zu dem Wolfsangriff kam und warum die Kinder mit der Tierpflegerin im Gehege waren, blieb unklar.

In einer vorherigen Mitteilung der Kreisverwaltung hatte es geheißen: „Nach den vorliegenden Informationen hätten die Kinder das Gehege nicht betreten dürfen.“ Weitere Angaben dazu machte eine Sprecherin des Landkreises nicht. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.