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Land will Ausbildungschancen von jungen Menschen verbessern

Viele Berufsschüler im Nordosten bleiben ohne Abschluss. Um dies zu verbessern, wird ein neuer Bildungsgang erprobt.

05.05.2026

Der neue Bildungsgang soll im kommenden Jahr starten. (Symbolbild)Elisa Schu/dpa

Der neue Bildungsgang soll im kommenden Jahr starten. (Symbolbild)Elisa Schu/dpa

© Elisa Schu/dpa

Mit einem neuen Bildungsgang sollen die Ausbildungschancen und die Anschlussvermittlung für Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern verbessert werden. Ab dem kommenden Schuljahr soll dieser an ausgewählten beruflichen Schulen modellhaft erprobt und später ausgeweitet werden, teilte das Bildungsministerium mit. 

„Der Übergang von der allgemein bildenden Schule in die berufliche Schule darf keine Warteschleife sein. Kein junger Mensch soll uns verloren gehen“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke). 

Dem Ministerium zufolge gelinge es zu vielen jungen Menschen nicht, direkt in eine Ausbildung, ein Studium oder einen studienqualifizierenden Bildungsgang überzugehen. Die Gründe dafür seien vielfältig und individuell – entsprechend differenziert müssten auch die Unterstützungsangebote sein. 

Im Schuljahr 2024/25 haben den Angaben zufolge von den 11.485 Schülerinnen und Schülern an den beruflichen Schulen Mecklenburg-Vorpommerns 2.140 Jugendliche das jeweilige Ziel des vollständig durchlaufenen Bildungsganges nicht erreicht. Das war fast jeder Fünfte.