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Lahn-Kinzig-Bahn: Sperrung dauert doch länger als gedacht

Schon seit März müssen Fahrgäste hier Geduld mitbringen. Ab Mitte Dezember sollen wieder Züge fahren - allerdings nur auf einem Teil der Strecke. Was ist mit dem Rest?

13.10.2026

Zwischen Hungen und Nidda müssen sich Fahrgäste länger als ursprünglich geplant auf Ersatzbusse verlassen. (Symbolbild)Federico Gambarini/dpa

Zwischen Hungen und Nidda müssen sich Fahrgäste länger als ursprünglich geplant auf Ersatzbusse verlassen. (Symbolbild)Federico Gambarini/dpa

© Federico Gambarini/dpa

Die Bauarbeiten entlang der Lahn-Kinzig-Bahn (RB 46) dauern auf einem Teil der Strecke länger als gedacht. Zwar sollen zwischen Gießen und Hungen ab dem 13. Dezember wieder Züge fahren, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Der Streckenabschnitt zwischen Hungen und Nidda soll demnach aber doch erst im Frühjahr 2027 vollständig freigegeben werden.

Die Modernisierung der Lahn-Kinzig-Bahn läuft schon seit März dieses Jahres. Die Sperrung zwischen Gießen und Nidda sollte ursprünglich bis Mitte Dezember andauern. Dass es jetzt doch länger dauert, begründet die Bahn mit verzögerten Lieferungen von etwa Baustoffen sowie einer begrenzten Kapazität von Fachkräften. 

Bis wieder auf der gesamten Strecke Züge fahren, werden demnach weiterhin Ersatzbusse angeboten. Die Bahn erarbeite außerdem gerade die Fahrpläne für das neue Betriebskonzept, das dann ab dem 13. Dezember gelte.

Was die Bahn auf der Strecke macht

Bei den Bauarbeiten werden fünf neue elektronische Stellwerke zwischen Gießen und Nidda errichtet. Mit der neuen Technik können Weichen und Signale von den Zugführern per Mausklick gestellt werden. Das soll dafür sorgen, dass der Zugverkehr stabiler und zuverlässiger gesteuert werden kann. Außerdem werden unter anderem mehrere Bahnübergänge erneuert und Stationen barrierefrei ausgebaut.