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LVB testet Bodycams bei Fahrausweisprüfungen im Raum Leipzig

Bodycams sollen Fahrausweisprüfer und Fahrgäste im Raum Leipzig besser schützen. Was sich die LVB vom Einsatz der Kameras für Sicherheit und Deeskalation erhoffen.

19.09.2026

LVB testet Bodycams bei Fahrausweisprüfungen im Raum Leipzig. (Symbolbild)Hendrik Schmidt/dpa

LVB testet Bodycams bei Fahrausweisprüfungen im Raum Leipzig. (Symbolbild)Hendrik Schmidt/dpa

© Hendrik Schmidt/dpa

Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) testen den Einsatz von Bodycams bei Fahrausweisprüfungen. Ziel ist es, Mitarbeitende und Fahrgäste in kritischen Situationen besser zu schützen, zur Deeskalation beizutragen und im Ernstfall die Aufklärung von Vorfällen zu unterstützen, wie die LVB mitteilte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter testen ab sofort freiwillig den Einsatz der körpernah getragenen Kameras. 

Hilfe in angespannten Situationen

Erfahrungen aus anderen Verkehrsunternehmen hätten gezeigt, dass bereits das sichtbare Tragen einer Bodycam in angespannten Situationen deeskalierend wirken könne, sagte Sandy Brachmann, Bereichsleiterin Marketing der Leipziger Verkehrsbetriebe. „Kommt es dennoch zu einem Vorfall, können Aufnahmen zudem dessen spätere Aufklärung unterstützen.“

Die Mitarbeitenden hätten einen Anspruch darauf, ihre Arbeit sicher ausüben zu können, betonte Thomas Liebau, Leiter Fahrausweisprüfung. „Unser Ziel ist dabei ganz klar: Konflikte möglichst gar nicht erst eskalieren zu lassen und unsere Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen“. 

LVB: Datenschutz wird beachtet 

Der Einsatz der Bodycams erfolgt den Angaben zufolge unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Anforderungen. Fahrgäste werden über den Einsatz informiert und die Aufzeichnungen ausschließlich zweckgebunden verarbeitet und nur so lange gespeichert, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist.