Kulturschock Berlin: Union-Profi packt über Umzug aus
Für Union-Profi Michel Aebischer ist der Umzug nach Berlin zunächst eine „große Überforderung“. Warum der nächste Sommer für ihn anders werden soll.
Michel Aebischer wechselte im Sommer aus Italien nach Berlin. (Archivbild)Julius Frick/dpa
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Millionenmetropole statt beschaulicher Schweiz: Für Union Berlins Mittelfeldspieler Michel Aebischer war der Umzug in die deutsche Hauptstadt zunächst ein kleiner Kulturschock. „Am Anfang war es eine große Überforderung, so viele Eindrücke, so ein großes Berlin. In so einer großen Stadt war ich vorher noch nie“, sagte der 29-Jährige der „Berliner Morgenpost“.
Nach rund zwei Monaten beim Köpenicker Fußball-Bundesligisten hat sich der Schweizer Nationalspieler inzwischen eingelebt. „Meine Frau ist da, meine Katze ist da, ich habe eine Wohnung“, berichtete Aebischer. Auch zwei, drei Lieblingscafés habe er bereits.
Nur die Dimensionen der Millionenstadt seien noch immer ungewohnt. „In der Schweiz fahre ich vielleicht 40 Minuten und bin in einer anderen Stadt. Hier bin ich in der Zeit vielleicht von einer Ecke zur anderen.“
Aebischer wünscht sich „Sommer ohne Wohnungssuche“
Nach Stationen in Bern, Bologna und Pisa hat Aebischer mittlerweile reichlich Erfahrung mit Umzügen. Nach zwei Vereinswechseln in zwei aufeinanderfolgenden Sommern hofft Aebischer nun auf etwas mehr Beständigkeit. „Ich möchte auch mal einen ruhigeren Sommer ohne Wohnungssuche und Umzug“, sagte der 29-Jährige, der sich bei Union langfristig durchsetzen will.
Sportlich hat sich der Schweizer bereits einen Stammplatz erarbeitet. Unter Trainer Mauro Lustrinelli stand Aebischer bislang in allen sechs Bundesligaspielen in der Startelf.