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Krösche über Riera: „Heute ist der Trainer kein Thema“

Albert Riera gerät als Frankfurter Coach immer stärker unter Druck. Nach der Niederlage gegen den HSV verteidigt Sportvorstand Krösche die Pressekonferenz des Spaniers - jedoch ohne klares Bekenntnis.

02.05.2026

Frankfurts Coach Albert Riera steht nach der Niederlage gegen den Hamburger SV unter Druck.Florian Wiegand/dpa

Frankfurts Coach Albert Riera steht nach der Niederlage gegen den Hamburger SV unter Druck.Florian Wiegand/dpa

© Florian Wiegand/dpa

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat eine klare Rückendeckung für den umstrittenen Trainer Albert Riera vermieden. „Heute ist der Trainer kein Thema“, sagte Krösche zwar nach dem schwachen 1:2 zu Hause gegen den Hamburger SV. 

Inwieweit der 44-Jährige aber in den kommenden Tagen beim Fußball-Bundesligisten zur Debatte steht, dazu äußerte sich Krösche nicht. „Am Ende geht es letztendlich um die Leistung der Mannschaft und da muss man sagen: Das ist es diese Saison gerade in solchen wichtigen Spielen nicht ausreichend.“

Krösche verteidigt Rieras Pressekonferenz

Riera hatte einen Tag vor dem 32. Spieltag mit einer bemerkenswerten Pressekonferenz für Aufsehen gesorgt. Als „totalen Bullshit“ bezeichnete der Spanier die Medienberichte über einen angeblichen Zwist mit Nationalspieler Jonathan Burkardt. Riera soll demnach ein Problem mit den vermeintlich hohen Körperfettwerten des Stürmers gehabt haben. Er soll aber nicht persönlich mit Burkardt darüber gesprochen, sondern Co-Trainer Jan Fießer vorgeschickt haben.

Aus Sicht von Krösche war dieser denkwürdige Monolog keine Wutrede. „Albert ist eine Persönlichkeit, die das Herz auf der Zunge trägt. Und der sagt, was er denkt. Das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Ich finde, dass er nicht so viele Dinge so wirklich falsch eingeschätzt hat.“

Riera: „Ich versuche mein Möglichstes“

Auf dem Platz jedenfalls ist seit Rieras Amtsantritt Anfang Februar kein wirklicher Fortschritt zu erkennen. Die Eintracht muss mehr denn je um die Europapokal-Qualifikation bangen. Die Hessen sind zwar noch Tabellensiebter, doch der SC Freiburg kann an den Hessen am Sonntag schon mit einem Remis gegen den VfL Wolfsburg vorbeiziehen. Zudem bekommen es die Frankfurter in dieser Saison noch mit Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart zu tun.

Riera selbst antwortete auf die Frage, ob er nach der Niederlage gegen den HSV besorgt um seinen Job bei der Eintracht sei: „Bis zum letzten Moment werde ich mein Bestes geben. Und wenn es nicht reicht, dann reicht es eben nicht. Aber ich versuche mein Möglichstes.“