dpa

Kripo ermittelt nach Drohbrief an jüdische Kultusgemeinde

Ein Brief, eine Sprengdrohung und unbekanntes Pulver: Die Polizei gibt für den Stoff Entwarnung. Wie schätzen Experten die Drohung ein?

16.10.2026

Das unbekannte Pulver im Drohbrief wurde von Experten des Landeskriminalamtes als ungefährlicher Stoff identifiziert. (Symbolbild)David Inderlied/dpa

Das unbekannte Pulver im Drohbrief wurde von Experten des Landeskriminalamtes als ungefährlicher Stoff identifiziert. (Symbolbild)David Inderlied/dpa

© David Inderlied/dpa

Wegen eines Drohbriefs an die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz in Speyer ermittelt die Kriminalpolizei in Ludwigshafen. In dem Schreiben, das am Morgen per Post zugestellt wurde, drohte der unbekannte Verfasser damit, die Synagoge in die Luft zu sprengen, wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilte. 

In dem Brief befand sich laut Polizei zudem ein unbekanntes Pulver. Experten des Landeskriminalamtes hätten dieses inzwischen als ungefährlichen Stoff identifiziert, teilte die Polizei weiter mit. Zudem stellten Experten des Landeskriminalamtes nach einer Prüfung fest, dass derzeit keine Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdung vorliegen. Die Ermittlungen dauern an.