Kretschmer: Grundgesetz hat nichts an Bedeutung verloren
Sachsens Regierungschef Kretschmer betont am Grundgesetztag die ungebrochene Bedeutung der Verfassung – insbesondere den Schutz der Menschenwürde.
Das Grundgesetz bleibt aus Sicht von Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer auch mehr als 75 Jahre nach seiner Entstehung die wichtigste Grundlage für das Zusammenleben der Deutschen. (Archivbild)Sebastian Kahnert/dpa
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Anlässlich des Grundgesetztages hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer die Bedeutung der Verfassung auch in der heutigen Zeit hervorgehoben. „Für mich ist immer noch der Artikel 1 des Grundgesetzes der schönste und mit Sicherheit auch der wichtigste. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Und wir sind alle gleich“, sagte der CDU-Regierungschef in einem Video-Statement auf der Plattform X.
"Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ – Artikel 1 ist für mich bis heute der wichtigste Satz unseres Grundgesetzes. Dieser Satz ist nicht verhandelbar und heute immer noch aktuell.
— Michael Kretschmer (@MPKretschmer) May 23, 2026
Seit 77 Jahren ist das #Grundgesetz das Fundament unseres Zusammenlebens. Es schützt unsere… pic.twitter.com/dvq5FGmns8
Die Passage habe ihre Begründung im Holocaust und der Schoah, sei aber auch in der aktuellen Zeit von Bedeutung. „Es hat nichts, gar nichts an der Bedeutung verloren“, so Kretschmer.
Das Grundgesetz sei eine großartige Grundlage für das Zusammenleben, habe Sicherheit gegeben und Wohlstand geschaffen, so Kretschmer.
Das Grundgesetz als Verfassung für die Bundesrepublik Deutschland war am 23. Mai 1949 verkündet worden. In diesem Jahr wird der Tag erstmals mit einem „Ehrentag“ gefeiert. Diesen hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen und die Schirmherrschaft übernommen. Damit will er den Grundgesetztag und die Errungenschaften der Verfassung stärker im Bewusstsein der Menschen verankern.