Kreisverwaltung nach IT-Sicherheitsvorfall weiter offline
Seit dem 20. Oktober kann die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz nicht digital arbeiten. Auch in der kommenden Woche bleiben Dienste eingeschränkt - wann der Normalbetrieb zurückkehrt, ist offen.
Nach einem IT-Sicherheitsvorfall kann die Verwaltung des Kreises Oberspreewald-Lausitz nicht mehr digital arbeiten. (Symbolbild)Philip Dulian/dpa
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Nach dem Verdacht eines Cyberangriffs bei der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz dauern die Einschränkungen auch in der kommenden Woche an. Die Mitarbeiter können wegen des IT-Sicherheitsvorfalls seit dem 20. Oktober nicht mehr digital arbeiten, Mailverkehr ist nicht möglich.
In der kommenden Woche bestünden weiterhin Einschränkungen, teilte die Verwaltung zuletzt mit. „Wann sämtliche Systeme wieder vollständig zur Verfügung stehen und alle Anliegen regulär bearbeitet werden können, ist derzeit nicht absehbar.“ Die Verwaltung sei jedoch geöffnet. Auch das Telefonsystem sei von den Einschränkungen derzeit nicht betroffen.
Was war passiert?
Der Landkreis erhielt nach eigenen Angaben am 20. Oktober vom Ministerium des Innern und für Kommunales einen Hinweis auf einen IT-Sicherheitsvorfall. Als Vorsichtsmaßnahme wurden am Abend sämtliche technischen Systeme heruntergefahren. Die internen Systeme werden weiterhin geprüft, wie es hieß. „Der Landkreis kann derzeit weder bestätigen noch ausschließen, dass personenbezogene Daten betroffen sind oder Daten abgeflossen sind.“
Vor Tagen sprach der Landkreis von einem Hinweis auf eine „mögliche Kompromittierung eines IT-Clients“. Um welche Art eines Cyberangriffs es sich handeln könnte, sagte die Verwaltung nicht.