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Krefeld Pinguine sind Zweitliga-Meister - Aufstieg unklar

Die Krefeld Pinguine feiern gegen die Kassel Huskies sehr souverän die Meisterschaft in der DEL2 – ob sie in die höchste Eishockey-Liga zurückkehren, ist offen. Was das für Dresden bedeutet.

24.04.2026

Trainer Thomas Popiesch gelang mit den Krefeld Pinguinen die Zweitliga-Meisterschaft. (Archivbild)Sven Hoppe/dpa

Trainer Thomas Popiesch gelang mit den Krefeld Pinguinen die Zweitliga-Meisterschaft. (Archivbild)Sven Hoppe/dpa

© Sven Hoppe/dpa

Ex-Meister Krefeld Pinguine hat die sportliche Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga im Duell mit den Kassel Huskies geschafft. Ob der Traditionsclub das Aufstiegsrecht allerdings wahrnimmt, ist noch offen. Der zweimalige deutsche Meister gewann durch ein 5:2 (0:1, 2:1, 3:0) auch das vierte Zweitliga-Finalspiel bei den Huskies und damit die DEL2-Playoffs. Dem Team von Trainer Thomas Popiesch gelang das Kunststück, in den gesamten Playoffs nicht ein einziges Spiel zu verlieren.

„60:40“-Chance auf Aufstieg

Als Zweitliga-Meister sind die Pinguine aufstiegsberechtigt. Die Krefelder hinterlegten auch vor der Saison eine Grundbürgschaft in Höhe von 250.000 Euro bei der DEL, die im Aufstiegsfall auf 1,4 Millionen Euro aufgestockt werden. Dies ist bei der finanziellen Konsolidierung seit dem Abstieg 2022 aber genau das Problem. 

Hauptgesellschafter Peer Schopp bezeichnete die Wahrscheinlichkeit für einen Antritt in der DEL zuletzt im Westdeutschen Rundfunk auf „60:40“. Offizielle Anfragen zu dem Thema ließ der Club bis Freitag unbeantwortet.

Eine endgültige Entscheidung müssen die Krefelder bis zum Ende der Frist für DEL-Lizenzunterlagen am 17. Mai treffen. Sollten die Pinguine verzichten, blieben die Dresdner Eislöwen als sportlicher DEL-Absteiger Erstligist. Die Huskies wiederum warten nach der Insolvenz im Jahr 2010 weiter auf die Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga.