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Kraftklub feiert Stadionpremiere bei großer Sommerhitze

Kraftklub begeistert mit neuen Songs wie „Marlboro Mann“ und Klassikern das ausverkaufte Stadion – trotz großer Hitze feierten die Fans ausgelassen.

28.06.2026

Kraftklub spielten in Dresden ihr erstes Stadionkonzert.Robert Michael/dpa

Kraftklub spielten in Dresden ihr erstes Stadionkonzert.Robert Michael/dpa

© Robert Michael/dpa

Bei hochsommerlichen Temperaturen haben zehntausende Fans die Band Kraftklub im nach Angaben des Veranstalters ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion gefeiert. „Guckt ein bisschen aufeinander, heute noch mehr als sonst“, sagte Sänger Felix Kummer zu Beginn des Konzerts. 
Wegen der anhaltenden Hitzewelle hatte der Veranstalter vorab Maßnahmen zum Hitzeschutz an die Fans herausgegeben. So durften etwa pro Person 1,5 Liter Wasser mit ins Stadion genommen werden, es gab Auffüllstationen für Wasser und Sprühnebel im Innenraum, wo sich die Stehplätze befanden. 

Rettungsfolien sollen Fans vor Sonne schützen

Zudem wurden an Bars und Verkaufsständen und im Innenbereich des Stadions kostenlos Rettungsfolien ausgeteilt. Diese sollen mit der Silberseite nach außen genutzt als Sonnensegel über dem Kopf vor der Sonne schützen. Erlaubt waren im Stadion zudem auch Hilfsmittel wie Handfächer, Miniventilatoren, kleine Regenschirme oder Abkühlsprays.

Die fünfköpfige Band um Kummer (36) begeisterte das Publikum nicht nur mit neuen Songs wie „Marlboro Mann“ und „Schief in jedem Chor“, sondern auch mit älteren Hits wie „Schüsse in die Luft“ und „Ich will nicht nach Berlin“.
Für Kraftklub war es nach eigenen Angaben das erste Konzert in einem Stadion.

Auftakt mit zwei Voracts

Als Voracts spielten der Leipziger Rapper Yung Pepp und die Chemnitzer Band Blond. Der erst 17 Jahre alte Yung Pepp gilt als Nachwuchstalent und begleitet Kraftklub auf Teilen ihrer Tour. Die Band Blond wiederum besteht unter anderem aus den Schwestern Lotta und Nina Kummer, den jüngeren Schwestern der Kraftklub-Mitglieder Felix und Till Kummer. 

Kraftklub zählt zu den bekanntesten deutschen Indiebands und positioniert sich auch immer wieder politisch. So hielt die Gruppe 2018 mit dem #WirSindMehr-Konzert dagegen, als es in Chemnitz tagelang Ausschreitungen von Rechtsextremen gab.

Für Abkühlung sorgte der Veranstalter. Robert Michael/dpa

Für Abkühlung sorgte der Veranstalter. Robert Michael/dpa

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