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Krach: „Will diese Terroristen nicht in dieser Stadt haben“

Ein „Spiegel“-Bericht enthüllt Sicherheitsbedenken der Berliner Linken-Wahlsiegerin Eralp. SPD-Landeschef Steffen Krach sieht sich bestätigt - will die Lage aber noch nicht bewerten.

29.10.2026

Noch nicht mit Eralp gesprochen - SPD-Landeschef Steffen Krach.Katrin Luxenburger/dpa

Noch nicht mit Eralp gesprochen - SPD-Landeschef Steffen Krach.Katrin Luxenburger/dpa

© Katrin Luxenburger/dpa

Der Berliner SPD-Vorsitzende Steffen Krach sieht sich durch den „Spiegel“-Bericht über die Sorge der Linken-Wahlsiegerin um die Sicherheit ihrer Familie bestätigt. „Erstmal erschüttert mich das, denn es zeigt, dass wir ein ernsthaftes Problem mit organisierter Kriminalität in dieser Stadt haben“, sagte Krach in Berlin. „Deswegen hat die SPD von Anfang an gesagt, wir müssen den Verfassungsschutz stärken, wir müssen die Polizei stärken.“

Es dürfe keinen Platz für organisierte Kriminalität in Berlin geben. Und: „Es darf auch keine Hamas-Sympathisanten hier in dieser Stadt geben, die sich hier frei bewegen können. Ich will diese Terroristen nicht in dieser Stadt haben.“

Für eine Bewertung der im „Spiegel“ beschriebenen Vorgänge sei es noch zu früh. „Ich habe mit Frau Eralp persönlich noch überhaupt nicht darüber gesprochen und es gehört sich auch so, dass man das erstmal abwartet, wie die eigentliche Situation auch ist“, so Krach. Es sei zu früh, das bis ins letzte Detail zu bewerten. 

Der „Spiegel“ hatte berichtet, die Linken-Politikerin Eralp befürchte, dass die Sicherheit ihrer Familie in Gefahr sei, wenn sie sich explizit zu einem bekannten Palästina-Aktivisten äußert. Dies gehe aus internen Anmerkungen zu einem Interview hervor, das das Magazin mit ihr geführt hat. Das Dokument wurde demnach versehentlich samt der Kommentare von Eralps Büro an den „Spiegel“ geschickt. Eralp, die Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden möchte, und die Linken-Landeschefin Kerstin Wolter wollten sich zunächst nicht äußern.