Kloster Chorin geht 2028 in Landesstiftung über
Seit ein paar Jahren hat die Gemeinde Chorin die Trägerschaft des berühmten Klosters inne. Doch die finanziellen Belastungen bedeuteten für die Gemeinde Probleme.
Das Kloster Chorin geht 2028 in eine Landesstiftung über. (Archivbild)Patrick Pleul/dpa
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Die berühmte Klosteranlage Chorin soll ab Januar 2028 in eine Landesstiftung überführt werden. Das teilte Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD) mit. Mit dem Entwurf des Haushalts 2027/28 habe man „erstmals eine klare Perspektive für Chorin“, sagte die Ministerin. Das Land werde ab 2028 für den Betrieb jährlich 900.000 Euro bereitstellen.
Zuletzt hatte die Gemeinde in Chorin die Trägerschaft inne. Somit überließ das Land der Gemeinde die im Landesbesitz befindliche Klosteranlage unentgeltlich, sodass diese die Anlage der Öffentlichkeit zugänglich machte.
Schon die bisherigen Verträge sahen vor, dass das Land der Gemeinde Chorin durch den Kulturbetrieb entstehende Verluste bis zu einer festgelegten Höhe ausgleicht. Allerdings musste die Gemeinde in Vorkasse gehen, was den Haushalt zwischenzeitlich stark belastete.