Klement freut sich auf neue Aufgabe in Brandenburg
Die neue Besetzung des Brandenburger Wirtschaftsressorts durch die CDU gilt als echte Überraschung. Das sagt Martina Klement zu ihrem Abgang aus Berlin.
Die Berliner Digitalisierungsstaatssekretärin Martina Klement (CSU) soll Wirtschaftsministerin in Brandenburg werden (Archivbild). Sebastian Gollnow/dpa
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Die designierte neue Brandenburger Wirtschaftsministerin Martina Klement freut sich auf ihre neue Aufgabe. Das erklärte die CSU-Politikerin nach ihrer Nominierung durch die CDU. „Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen und danke allen, mit denen ich in den vergangenen Jahren für Berlin so viel bewegen konnte“, so Klement. „Und ich bin mir sicher: Wir werden für Berlin und Brandenburg über Landesgrenzen hinweg noch viel Gutes erreichen.“
Klement dankte dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) für seine „großartige Unterstützung“ und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam sei es gelungen, eine Verwaltungsreform für Berlin zu beschließen und Berlin für die Zukunft mit weniger Bürokratie und klaren Zuständigkeiten besser aufzustellen. „Auch die Bürgerämter sind wieder für die Berlinerinnen und Berliner da und bieten einen umfassenden Service an, mit immer mehr digitalen Dienstleistungen.“
Wegner dankt Klement
Wegner selbst dankte Klement für ihren „herausragenden Einsatz für Berlin“. „Ich wünsche ihr alles Gute in Brandenburg und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der neuen brandenburgischen Landesregierung für und in der Metropolregion Berlin-Brandenburg.“
Der SPD-Spitzenkandidat für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, Steffen Krach, bedauerte den Wechsel Klements ins Nachbarland. „Es ist bitter für Berlin, wenn diejenige von Bord geht, die die Verwaltungsreform im Roten Rathaus emsig vorantrieb“, erklärte er. „Es darf jetzt keine Verzögerungen geben und keine lange Suche nach Ersatz, die Aufgabe muss jetzt Kai Wegner selbst übernehmen und sicherstellen, dass wir die Verwaltungsreform rechtzeitig abschließen können.“