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Kleine Pandas Jackie und Shan ziehen in Dresdner Zoo ein

Flauschalarm im Zoo: Jackie aus der Schweiz und Shan aus der Slowakei erkunden gemeinsam ihr neues Dresdner Revier. Der Zoo hofft auf Nachwuchs.

25.03.2026

Die beiden Kleinen Pandas Jackia und Shan leben seit einigen Tagen in Dresden.Sebastian Kahnert/dpa

Die beiden Kleinen Pandas Jackia und Shan leben seit einigen Tagen in Dresden.Sebastian Kahnert/dpa

© Sebastian Kahnert/dpa

Sie sind rot und flauschig: Zwei Kleine Pandas sind die neuesten Bewohner des Dresdner Zoos. Jackie und Shan zogen in der vergangenen Woche in ihr Gehege ein, wie der Zoo mitteilte. Das neue Paar erkundet nun das neue Zuhause und lernt einander kennen.

Das fast fünfjährige Weibchen Jackie kam den Angaben nach aus Gossau in der Schweiz nach Sachsen. Es gilt als neugierig und sehr umgänglich, in ungewohnten Situationen jedoch zunächst schreckhaft. In der Schweiz lebte sie mit ihrer Schwester.

Das nicht ganz einjährige Männchen Shan aus dem Zoo im slowakischen Kosice ist ihr erster Partner. Shan ist demnach sehr aktiv, neugierig und zutraulich. Der Dresdner Zoo hegt große Hoffnungen auf Nachwuchs.

Jackie hat dunkleres Fell

Wer ganz genau hinschaut, kann die beiden auseinanderhalten: Jackie hat ein dunkleres Fell, Shan eine weißere Gesichtsfellfärbung. Die kleinen Raubtiere werden auch Rote Pandas oder Katzenbären genannt. Trotz ihres Namens sind sie nicht näher mit dem Großen Panda verwandt. 

Das Paar wurde im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) gezielt zusammengestellt. Ziel ist es, die genetische Vielfalt der stark bedrohten Art zu sichern und langfristig zu ihrem Erhalt beizutragen.

Lieblingsfutter: Bambusblätter, Apfel, Birne und Süßkartoffel

Die Eingewöhnung läuft laut Zoo bislang harmonisch. Aktuell fressen die beiden am liebsten frische Bambusblätter, Apfel, Birne und Süßkartoffel. Ihr neues Gehege bietet den Angaben zufolge viele Kletterstrukturen und eine naturnahe Bepflanzung. Moderne Wurfkisten mit Kameratechnik sollen beste Voraussetzungen für die mögliche Aufzucht von Jungtieren schaffen.