Kellerbrand in Hasbergen – Akkus als mögliche Ursache
Ein Kellerbrand in Hasbergen sorgt für einen Verletzten und erhebliche Schäden. Im Fokus der Ermittlungen stehen Akkus und Ladegeräte aus dem Modellbau.
Schwarzer Rauch und Ruß machte es den Einsatzkräften schwer, dennoch konnte das Feuer in einem Keller gelöscht werden. (Symbolbild)Mohssen Assanimoghaddam/dpa
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Bei einem Kellerbrand in Hasbergen im Landkreis Osnabrück ist in der Nacht zu Dienstag ein Bewohner durch Rauchgase verletzt worden. Der Mann wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, seine Partnerin begleitete ihn dorthin. Wie schwer sie verletzt wurde, war zunächst unklar.
Das Feuer brach in einem Kellerraum eines Zweifamilienhauses aus. Als die ersten Einsatzkräfte gegen 3.43 Uhr eintrafen, war der Kellerbereich stark verraucht. Die Feuerwehr löschte den Brand unter schwerem Atemschutz.
Akkus als mögliche Brandursache im Fokus
Als mögliche Ursache stehen nach ersten Erkenntnissen Akkus im Fokus. Nach Angaben der Feuerwehr hatte der Bewohner am Abend zuvor verschiedene Akkus an Ladegeräte angeschlossen. Teile des Brandguts deuteten auf Ladegeräte und Akkus für einen Rasenmäher sowie sogenannte Lipo-Akkus aus dem Modellbau als Ausgangspunkt hin. Die genaue Brandursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Die Kellerbereiche wurden erheblich beschädigt. Ob die Wohnungen weiterhin bewohnbar sind, muss noch geprüft werden. Die Höhe des Schadens stand zunächst nicht fest. Die Feuerwehr aus Hasbergen wurde bei den Löscharbeiten von Einsatzkräften aus Oesede unterstützt.