Keine weitere Raubkatzen-Sichtung - Neue Wildkameras
Mit einem Hubschrauber, Drohnen und Hunden haben Polizisten nach einem möglichen Puma nahe dem Münchner Flughafen gesucht. Spuren fanden sie nicht. Wie es jetzt weitergeht.
In den Tagen nach der Sichtung hatten Polizisten das Naturschutzgebiet durchkämmt.Peter Kneffel/dpa
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Bei der Suche nach einem möglichen Puma im oberbayerischen Landkreis Erding setzt die Polizei jetzt unter anderem auf zusätzliche Wildkameras. Diese seien im Naturschutzgebiet Notzinger Moos angebracht worden und sollte nun jeden Vormittag ausgewertet werden, sagte der Leiter der Polizeiinspektion Erding, Sebastian Pinta. Eine große Suche mit Hubschraubern und Drohnen wie unmittelbar nach der Sichtung des Tiers durch die Wärmebildkamera eines Jägers sei ohne konkrete Spuren nicht geplant.
Man werde am Wochenende dennoch in der Region mehr Präsenz zeigen, sagte Pinta. Es gehe zum einen darum, für die Menschen in und um Oberding ansprechbar zu sein. Zum anderen könnten die Beamten selbst Beobachtungen machen oder Spuren des Tiers entdecken. Am Sonntag sollen auch Polizisten der Reiterstaffel in dem Naturschutzgebiet unterwegs sein.
36 Hinweise - und keine heiße Spur
Insgesamt seien aus der Bevölkerung bislang 36 Hinweise zur möglichen Raubkatzen-Sichtung eingegangen, 4 habe man konkreter geprüft - allerdings ohne eine heiße Spur zu finden.
Ein Jäger hatte am späten Dienstagabend mit einem Nachtsichtgerät ein verdächtiges Tier gesehen und gefilmt. Ein Experte hielt es nach Auswertung der Aufnahmen für möglich, dass es sich um einen Puma handelt. Woher das Tier stammen könnte, ist bislang unklar.