Keine verschärften Sicherheitsvorkehrungen wegen Iran-Krieg
Die Gefährdung israelischer, jüdischer und amerikanischer Einrichtungen in Sachsen bleibt nach dem Wochenende abstrakt. Die Polizei hält den Schutz auf höchstem Niveau aufrecht.
Laut Sonja Penzel, Inspekteurin der Polizei, sind israelische, jüdische oder amerikanische Einrichtungen in Sachsen aktuell nicht konkret gefährdet. (Archivbild)Hendrik Schmidt/dpa
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Nach dem Angriff Israels und der USA auf den Iran werden in Sachsen zunächst keine Sicherheitsvorkehrungen verschärft. „Für den Freistaat Sachsen liegen derzeit keine Erkenntnisse zu konkreten Gefährdungen vor“, sagte die Inspekteurin der sächsischen Polizei, Sonja Penzel, der Deutschen Presse-Agentur. Die abstrakte Gefährdung israelischer, jüdischer oder amerikanischer Einrichtungen bleibe aber weiterhin hoch.
Schutzmaßnahmen bleiben auf höchstem Niveau
Die Schutzmaßnahmen auf höchstem Niveau, wie sie bereits seit dem 7. Oktober 2023 hochgefahren wurden, werden laut Penzel beibehalten. Dazu zählen beispielsweise verstärkte Streifenfahrten oder dauerhafte Präsenz an den Einrichtungen.
Am Wochenende gab es nach Angaben des Innenministeriums mehrfach intensiven Austausch zur Lagebewertung zwischen Bund und Ländern. Innenminister Armin Schuster (CDU) nahm demnach an zwei Schaltkonferenzen teil.