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Keine Freigabe für Verkauf von Foodpanda für Delivery Hero

Während Delivery Hero von Uber übernommen werden soll, scheitert ein weiterer wichtiger Schritt.

21.10.2026

Das Berliner Unternehmen Delivery Hero bekommt für den Verkauf des Taiwan-Geschäfts ihrer Tochter Foodpanda keine Freigabe durch die dortige Wettbewerbsbehörde TFTC. (Archivbild)Paul Zinken/dpa

Das Berliner Unternehmen Delivery Hero bekommt für den Verkauf des Taiwan-Geschäfts ihrer Tochter Foodpanda keine Freigabe durch die dortige Wettbewerbsbehörde TFTC. (Archivbild)Paul Zinken/dpa

© Paul Zinken/dpa

Mitten im Übernahmeprozess durch den Konkurrenten Uber muss der Essenslieferdienst Delivery Hero einen deutlichen Rückschlag einstecken: Die Berliner bekommen für den Verkauf des Taiwan-Geschäfts ihrer Tochter Foodpanda keine Freigabe durch die dortige Wettbewerbsbehörde TFTC, wie sie am Mittwoch mitteilten. Delivery Hero kann nach eigenen Angaben aber noch Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen. Ob der Konzern von diesem Recht Gebrauch machen will, teilte er nicht mit.

Delivery Hero hatte sich bereits im März auf den Verkauf des taiwanesischen Foodpanda-Geschäfts an den Konzern Grab für 600 Millionen US-Dollar geeinigt. Seinerzeit seien zugleich „angemessene“ Schutzmaßnahmen für die Transaktion vereinbart worden, hieß es nun. So hätten sich beide Seiten auf eine sogenannte Break-Fee-Vereinbarung geeinigt. Bei solchen Vereinbarungen wird in der Regel eine Entschädigungssumme fällig, falls der Deal aus bestimmten, zuvor festgelegten Gründen scheitert.