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Keine Freigabe erteilt - Wetzlarer Domblickbad weiter dicht

Hochsommer, Sonnenschein und das neue Freibad in Wetzlar ist zu - bis auf weiteres bleibt es dabei. Auch neue Laborwerte lassen bisher keine Öffnung zu.

10.07.2026

Verwaiste Becken im neuen Wetzlarer Domblickbad - auch nach der Erhebung neuer Laborwerte kann das Naturfreibad nicht öffnen.  Christian Lademann/dpa

Verwaiste Becken im neuen Wetzlarer Domblickbad - auch nach der Erhebung neuer Laborwerte kann das Naturfreibad nicht öffnen. Christian Lademann/dpa

© Christian Lademann/dpa

Keine Freigabe für die Öffnung: Auch nach dem Erheben neuer Laborwerte bleibt das seit Wochen geschlossene neue Domblickbad in Wetzlar zu. Es gebe „keinen neuen Sachstand“, sagte ein Stadtsprecher nach Beratungen zwischen Vertretern der Stadt und des Gesundheitsamtes. Die Lage sei „dynamisch“. 

Das für rund 7,2 Millionen Euro neu errichtete Naturfreibad war erst an Pfingsten eröffnet und bereits Mitte Juni wegen eines technischen Problems an der Wasseraufbereitung bis auf weiteres geschlossen worden. „Ein Betrieb kann aktuell nicht verantwortet werden, bis die Ursache gefunden und das Problem behoben wurde“, hieß es seinerzeit.

Stadt und Fachfirmen arbeiten an Wiedereröffnung 

Erst am Mittwoch hatte die Stadt mitgeteilt, dass das Bad vorerst weiter geschlossen bleiben müsse. „Die Arbeiten an der Wiederinbetriebnahme des Naturfreibades Domblick in Wetzlar werden gemeinsam mit den beteiligten Fachfirmen intensiv fortgesetzt“, hatte die Stadt auf ihrer Homepage erklärt. Am Donnerstag hieß es dann, nach Erhebung neuer Laborwerte werde bekanntgegeben, wie es mit dem Freibad weitergehe.

Die technische Ursache im Bereich der biologischen Wasseraufbereitung sei mittlerweile weiter eingegrenzt worden, hieß es von der Stadt zuletzt. Man nutze die bei den Arbeiten gewonnenen Erkenntnisse, um die Maßnahmen gezielt umzusetzen und das Aufbereitungssystem zu stabilisieren. Regelmäßige Wasseruntersuchungen zeigten „eine positive Entwicklung“, die Messwerte näherten sich den Anforderungen für den Badebetrieb an, „erfüllen diese derzeit jedoch noch nicht zu 100 Prozent“.