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Fischer ärgert sich über Eta-Kommentare - Becker bleibt

Mainz-Coach Urs Fischer findet klare Worte zu den sexistischen Kommentaren gegen Unions Marie-Louise Eta. Die Entscheidung der Köpenicker, sie als Cheftrainerin zu befördern, findet er „toll“.

08.05.2026

Mainz-Coach Urs Fischer hat mit Unverständnis auf die sexistischen Kommentare in den sozialen Netzwerken zu der Beförderung von Marie-Louise Eta als Cheftrainerin des 1. FC Union Berlin reagiert. (Archivbild)Thomas Frey/dpa

Mainz-Coach Urs Fischer hat mit Unverständnis auf die sexistischen Kommentare in den sozialen Netzwerken zu der Beförderung von Marie-Louise Eta als Cheftrainerin des 1. FC Union Berlin reagiert. (Archivbild)Thomas Frey/dpa

© Thomas Frey/dpa

Coach Urs Fischer vom FSV Mainz 05 hat mit großem Unverständnis auf die sexistischen Kommentare in den sozialen Netzwerken zu der Beförderung von Marie-Louise Eta als Cheftrainerin des 1. FC Union Berlin reagiert. Die Kommentare seien „völlig überflüssig“, sagte Fischer vor dem Heimspiel gegen seinen Ex-Club am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN).

„Ich verstehe es nicht“, sagte der Schweizer zu den Kommentaren. Die Entscheidung der Vereinsverantwortlichen von Union sei mutig gewesen, betonte Fischer. „Aber ich fand es toll, dass man das auch versucht hat.“

Sportlich ist der Abschluss des 33. Spieltags der Fußball-Bundesliga nahezu bedeutungslos. Beide Teams haben am vergangenen Wochenende den Klassenerhalt geschafft. Man wolle sowohl das Spiel gegen Union als auch die Partie am 34. Spieltag beim 1. FC Heidenheim „nicht abschenken“, betonte Fischer.

Kaufpflicht greift bei Angreifer Becker

Die Planungen für die nächste Saison laufen beim FSV auf Hochtouren: Stürmer Sheraldo Becker wird auch in der kommenden Spielzeit für die 05er auflaufen. Wie die Mainzer mitteilten, greift durch den vorzeitigen Klassenerhalt die im Vertrag vereinbarte Kaufpflicht. Zur Vertragsdauer machte der Club keine Angaben.

Die Rheinhessen hatten Becker im Winter per Leihe vom spanischen Erstligisten CA Osasuna verpflichtet. Seit Anfang des Jahres kletterte der FSV von den Abstiegsrängen auf Tabellenplatz zehn – damit wurden die Bedingungen für eine feste Verpflichtung erfüllt.

Becker freut sich auf gemeinsamen Weg mit Mainz

Becker sagte in einem Club-Video mit einem Grinsen: „Hallo Mainzer! Ich freue mich auf nächste Saison.“ Mainz fühle sich bereits vertraut an, sagte der frühere Union-Spieler. „Wer weiß, wohin unser gemeinsamer Weg noch führen kann.“

Sportdirektor Niko Bungert lobte den Offensivspieler für seine „zahlreichen Torbeteiligungen“, mit denen er der Mannschaft geholfen habe. „Wir freuen uns mit Sheraldo auch weiterhin einen erfahrenen, schnellen und torgefährlichen Spieler in unseren Reihen zu haben.“ Becker steuerte in zwölf Pflichtspielen für Mainz zwei Tore und drei Vorlagen bei.

Stürmer Sheraldo Becker bleibt dem 1. FSV Mainz 05 erhalten. (Archivbild)Torsten Silz/dpa

Stürmer Sheraldo Becker bleibt dem 1. FSV Mainz 05 erhalten. (Archivbild)Torsten Silz/dpa

© Torsten Silz/dpa