WM 2026

Katar macht es möglich: WM-Party auf Staatskosten

Katar schickt Tausende Fans gratis nach Vancouver – inklusive Flug, Hotel und mehr. Weshalb der Emir für WM-Stimmung tief in die Staatskasse greift.

18.06.2026

In Katar wurden Fanreisen nach Nordamerika staatsfinanziert. (Archivbild)Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

In Katar wurden Fanreisen nach Nordamerika staatsfinanziert. (Archivbild)Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

© Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

Hierzulande wird seit Monaten über die mitunter horrenden Preise bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada debattiert - in Katar macht der Emir kurzerhand die Schatulle auf. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP ließ der Emir von Katar mehrere tausend Fans nach Vancouver einfliegen, wo heute (Ortszeit) das zweite WM-Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada stattfindet. Im ersten Spiel hatte Katar der Schweiz ein 1:1 abgetrotzt.

Die Flüge habe Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani gechartert. Demnach sei eigens ein Staatsfonds zur Finanzierung der Fanreisen aufgelegt worden. Dieser bezahle Flüge, Hotels, Transportkosten vor Ort und andere Ausgaben. 

Nach Angaben des katarischen Fußballverbandes sei das Ziel, „eine lebendige Stadionatmosphäre zu schaffen, die den Spielern hilft, die bestmöglichen Ergebnisse auf der globalen Bühne zu erzielen.“ Auch katarische Studenten in den USA und Kanada seien eingeladen worden.