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Karneval im Spätwinter - Hunderttausende auf den Beinen

Buntes Treiben unter grauem Himmel: Hessens Närrinnen und Narren machen zahlreiche Straßen in Hessen unsicher. Welche Umzüge sind besonders lang?

15.02.2026

Auch junge Karnevalisten feiern beim Fastnachtsumzug in Frankfurt.Helmut Fricke/dpa

Auch junge Karnevalisten feiern beim Fastnachtsumzug in Frankfurt.Helmut Fricke/dpa

© Helmut Fricke/dpa

Helau, helau: Am Karnevalssonntag haben in Hessen Hunderttausende Narren farbenfroh Straßenfastnacht gefeiert. Besonders lange Umzüge mit Motivwagen, Garden, Musikkapellen und bunt gekleideten Karnevalisten zogen etwa durch die Landeshauptstadt Wiesbaden und Hessens größte Stadt Frankfurt. 

Bei grauem und trübem Spätwinterwetter meldete die Polizei dort vorerst keine größeren Zwischenfälle. Zu dünne Kostüme waren nicht ratsam, die Temperaturen waren niedrig. Auch in etlichen anderen großen und kleinen Städten in Hessen waren am Sonntag Karnevalsumzüge geplant. 

Hessens größter Rosenmontagszug

Einen Tag später will unter anderem der größte Rosenmontagszug Hessens in Fulda die Narrenschar anlocken. Mit mehr als 260 Zugnummern mit gut 4200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird gerechnet, wie die Fuldaer Karnevals-Gesellschaft mitteilt. 

Viel Musik beim Fastnachtsumzug in Frankfurt.Helmut Fricke/dpa

Viel Musik beim Fastnachtsumzug in Frankfurt.Helmut Fricke/dpa

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In der Nacht auf Sonntag war es im karnevalesken Treiben im Kreis Darmstadt-Dieburg zu mehreren Polizeieinsätzen gekommen. So schlug ein 16-Jähriger, der bei der Dieburger Straßenfastnacht nach einer Rangelei in einem Festzelt vom Sicherheitsdienst ins Freie gebracht worden war, laut Polizei einem Beamten mit der Faust ins Gesicht. Drei weitere Polizisten soll er bespuckt und beleidigt haben. 

Faustschlag ins Gesicht

Im nahen Reinheim schlug ein 20-Jähriger ebenfalls einem Beamten mit der Faust ins Gesicht und verletzte einen Kollegen an der Hand, als eine Streife ihn zu Hause in die Obhut seiner Mutter übergeben wollte, wie die Polizei weiter mitteilte. Der junge Mann sei zuvor wegen zu viel Alkoholkonsums von einer Fastnachtsveranstaltung ausgeschlossen worden.

Farbenfrohe Kostüme beim Frankfurter Fastnachtsumzug. Helmut Fricke/dpa

Farbenfrohe Kostüme beim Frankfurter Fastnachtsumzug. Helmut Fricke/dpa

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Die Polizei setzt generell bei dem närrischen Treiben in Hessen auf mehr Präsenz und verstärkt ihre Kontrollen. „Unsere Sicherheitsbehörden arbeiten Hand in Hand mit den Veranstaltern, um für alle Karnevalisten ein sicheres und fröhliches Fest zu ermöglichen“, hatte Innenminister Roman Poseck (CDU) kürzlich mitgeteilt. 

Die heiße Phase der fünften Jahreszeit mit zahlreichen weiteren närrischen Veranstaltungen in Hessen endet traditionell am Aschermittwoch.