dpa

Kanaldeckel und Bohrmaschine – Angriffe auf Banken scheitern

Je zwei Kriminellen gelingt es in Hessen nicht, in der Nacht auf rabiate Weise in zwei Banken einzudringen. Was ist zu den Fällen bekannt?

15.02.2026

Gleich zwei Banken sind von Kriminellen in der Nacht attackiert worden. (Symbolbild) Julian Stratenschulte/dpa

Gleich zwei Banken sind von Kriminellen in der Nacht attackiert worden. (Symbolbild) Julian Stratenschulte/dpa

© Julian Stratenschulte/dpa

Gleich zweimal sind jeweils unbekannte Täter im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen mit Einbruchsversuchen in Banken gescheitert. In einem Fall misslang das Ansinnen zweier Krimineller, wohl mit vergeblichen Würfen mit einem Kanaldeckel gegen eine Glastür in eine Wiesbadener Bank einzudringen. Das ergaben laut Polizei erste Ermittlungen am Tatort im Stadtteil Dotzheim.

Zwei Verdächtige fliehen

Ein Sicherheitsdienst hatte die Türbeschädigungen bei einer Routinekontrolle entdeckt. Zeugen zufolge waren zwei Männer mit Kapuzenjacken geflohen. „Durch den Einbruchsversuch entstand ein geschätzter Sachschaden von circa 5.000 Euro“, hieß es weiter.

Mit Bohr- und Trennwerkzeugen gescheitert

In Elbtal im Kreis Limburg-Weilburg scheiterten ebenfalls nachts zwei Unbekannte beim Versuch, in eine Bank im Erdgeschoss einzubrechen. Sie „bearbeiteten die Metallvergitterung eines Fensters mittels Bohr- und Trennwerkzeugen“, teilte das Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden mit. „Durch die Geräusche wurde ein Anwohner auf den Vorfall aufmerksam, verständigte die Polizei und wurde durch die Täter wahrgenommen“, hieß es weiter. 

Auch hier floh das Duo. Es ließ einen Teil seines Einbruchswerkzeugs zurück. Die sofort eingeleitete Fahndung blieb zunächst erfolglos. Den Sachschaden bezifferte die Polizei mit rund 200 Euro.