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Kampf um Königsklasse: RB ist sich „Bedeutung bewusst“

Die Riesenchance gegen Hoffenheim wollen die Leipziger nutzen. Die Bilanz spricht für RB. Den einzigen Auswärtssieg der Kraichgauer verbucht der heutige Bundestrainer.

19.03.2026

Für Cheftrainer Ole Werner und RB Leipzig geht es gegen Hoffenheim im Direktduell um die Qualifikation für die Champions League. (Archivbild)Jan Woitas/dpa

Für Cheftrainer Ole Werner und RB Leipzig geht es gegen Hoffenheim im Direktduell um die Qualifikation für die Champions League. (Archivbild)Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

Im Kampf um die Champions League wird der Druck für RB Leipzig immer größer. So ist ein Heimsieg gegen den Tabellendritten TSG Hoffenheim am Freitag (20.30 Uhr/Sky) fast schon eine Pflichtnummer. „Wir sind uns der Bedeutung des Spiels bewusst. Wir wollen diese Riesenchance mit aller Macht nutzen“, sagte RB Leipzigs Cheftrainer Ole Werner und fügte an: „Entscheiden wird sich da noch nichts.“

Schlager oder Banzuzi?

Nur fünf Tage nach der 0:1-Niederlage beim Tabellen-Nachbarn VfB Stuttgart geht es für die Sachsen erneut gegen einen Mitkonkurrenten um die Königsklasse. „Es ist ein Topspiel, also musst du in allen Phasen des Spiels top sein. Wenn man Schlüsselfaktoren herausziehen will, dann ist Hoffenheim eine Mannschaft, die sehr körperlich spielt. Sie schaffen es, Umschaltmomente durch clevere Fouls und ein gutes Zweikampfverhalten zu unterbinden“, analysierte Werner.

Der 37-Jährige hat noch nicht entschieden, ob er Xaver Schlager oder wie zuletzt in Stuttgart Ezechiel Banzuzi in der Startelf im Mittelfeld bringt. 

Nur Nagelsmann schaffte TSG-Sieg in Leipzig

Mit einem Sieg könnte RB zu den auf Platz drei platzierten Kraichgauern nach Punkten (50) gleichziehen. Die Bilanz spricht für Leipzig. Acht der bisherigen elf Heimspiele gegen die TSG wurden gewonnen. Die Sinsheimer haben nur eines der letzten vier Spiele gewonnen. Der letzte Punktgewinn in Leipzig gelang im April 2021 beim 0:0. Den einzigen Sieg in der Red-Bull-Arena schaffte der heutige Bundestrainer Julian Nagelsmann 2018 beim 5:2.