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Kameras und Behörden: Immer mehr Datenschutz-Beschwerden

Immer mehr Menschen in Baden-Württemberg beschweren sich über den Datenschutz. Kameras, Arztakten, Gehaltspfändungen - die Liste der Pannen ist lang. Was der Landesdatenschutzbeauftragte dazu sagt.

26.03.2026

Die Zahl der Beschwerden hat ein Rekordniveau erreicht.Bernd Weißbrod/dpa

Die Zahl der Beschwerden hat ein Rekordniveau erreicht.Bernd Weißbrod/dpa

© Bernd Weißbrod/dpa

Die Zahl der Beschwerden über Datenschutzpannen ist in Baden-Württemberg auf ein Rekordniveau gestiegen. Gemeldet wurden Verstöße etwa von Kameras an Grundstücksgrenzen, über falsche Angaben in Arztakten oder versehentliche Gehaltspfändungen – insgesamt kamen so landesweit im vergangenen Jahr 7.673 Fälle zusammen, fast doppelt so viele wie zuvor mit 4.034 Meldungen, sagte der Landesdatenschutzbeauftragte Tobias Keber in Stuttgart.

Der oberste Datenschützer des Landes wertet den Anstieg als Alarmzeichen dafür, dass viele Menschen ihr Privatleben zurückfordern. Zunehmend fühlten sie sich von Unternehmen und Behörden überwacht, sagte Keber. „Dass die Menschen ihr Recht nutzen und sich an uns wenden, zeigt, dass sie die technologische Entwicklung nicht als naturgegeben und damit unveränderbar hinnehmen“, betonte er. Ihnen liege viel daran, dass ihre Grundrechte erhalten bleiben.

Der oberste Datenschützer des Landes wertet den Anstieg der Beschwerden als Alarmzeichen dafür, dass viele Menschen ihr Privatleben zurückfordern.(Archiv) Marijan Murat/dpa

Der oberste Datenschützer des Landes wertet den Anstieg der Beschwerden als Alarmzeichen dafür, dass viele Menschen ihr Privatleben zurückfordern.(Archiv) Marijan Murat/dpa

© Marijan Murat/dpa

Keber glaubt, dass sich Menschen zunehmend von Unternehmen und Behörden überwacht fühlen.Bernd Weißbrod/dpa

Keber glaubt, dass sich Menschen zunehmend von Unternehmen und Behörden überwacht fühlen.Bernd Weißbrod/dpa

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