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Kameradin zum Oralverkehr gezwungen? - Verfahren eingestellt

Ein Hauptfeldwebel soll bei einer Weihnachtsfeier in der Kaserne eine Soldatin zum Sex gezwungen haben. Im Prozess gegen den Mann kommen Zweifel daran auf.

25.08.2026

Ein 41 Jahre alter Berufssoldat soll eine Kameradin zum Sex gezwungen haben - allerdings gibt es Zweifel daran. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage eingestellt. (Archivbild)Thomas Strünkelnberg/dpa

Ein 41 Jahre alter Berufssoldat soll eine Kameradin zum Sex gezwungen haben - allerdings gibt es Zweifel daran. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage eingestellt. (Archivbild)Thomas Strünkelnberg/dpa

© Thomas Strünkelnberg/dpa

Das Landgericht Hannover hat ein Verfahren wegen Vergewaltigung gegen einen 41 Jahre alten Berufssoldaten gegen Geldauflage eingestellt. Dem Mann wurde vorgeworfen, bei einer Weihnachtsfeier eine 32 Jahre alte Kameradin vergewaltigt zu haben. Im Prozess seien erhebliche Zweifel aufgekommen, dass die Frau zum Sex gezwungen worden sei, berichtete der NDR unter Berufung auf das Gericht. Ein Gerichtssprecher bestätigte, das Verfahren sei am Montag gegen Zahlung einer Geldauflage von 3.400 Euro eingestellt worden. 

Dem Bericht zufolge muss der Deutsche die Summe zahlen, weil ein hinreichender Tatverdacht der fahrlässigen Körperverletzung bestehe. Laut Staatsanwaltschaft soll er seine Kameradin gewürgt haben, die dabei Hämatome davongetragen habe.

Anklage schildert Vorfall auf Kasernengelände

Laut Anklage soll der Hauptfeldwebel der 32-Jährigen im Dezember 2024 auf einem Kasernengelände in Hannover zu einem Toilettenwagen gefolgt sein. Als sie die Tür öffnete, soll er ihre Überraschung ausgenutzt und sie zum Oralverkehr gezwungen haben. Daran kamen nun Zweifel auf.