dpa

Jungbulle entwischt und lässt sich in Garten nieder

Das Zuchttier weigert sich, in einen Anhänger zu steigen. Stattdessen trottet der Bulle durch Ansbach – und macht es sich an einem Wohnhaus bequem.

31.03.2026

Der ausgebüxte Jungbulle machte es sich im Garten eines Einfamilienhauses bequem. -/Polizeiinspektion Ansbach/dpa

Der ausgebüxte Jungbulle machte es sich im Garten eines Einfamilienhauses bequem. -/Polizeiinspektion Ansbach/dpa

© -/Polizeiinspektion Ansbach/dpa

Ein Jungbulle ist in Ansbach entwischt und hat es sich in einem Garten gemütlich gemacht. Das Tier sei entkommen, als es am Montag auf dem Gelände eines Rinderzuchtvereins verladen werden sollte, teilte die Polizei mit. 

Der Bulle sei zuerst durch ein Gewerbegebiet spaziert, ehe er auf einem Firmengelände von mehreren Polizeistreifen umzingelt wurde. Dort entzog sich „Michi“, wie das Tier kurzerhand genannt wurde, allerdings erneut seiner Festnahme. Nach einer kurzen Flucht drückte er sich durch eine Hecke, ließ sich im Garten eines Einfamilienhauses nieder „und beobachtete das emsige Treiben in seinem Umfeld mit unverändert stoischer Ruhe“.

„Michi“ muss trotz Flucht in den Anhänger

Um das Tier möglichst gefahrlos aus dem Garten zu bekommen, verabreichte ihm ein Tierarzt ein Betäubungsmittel. Ein Polizeisprecher sagte, dass der Jungbulle dadurch sediert gewesen, aber noch eigenständig aus dem Garten getrottet sei. Er sei schließlich in den Anhänger geführt und verladen worden.