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Jugendliche geben Brandenburgs Politikern Hausaufgaben mit

Rund 50 junge Leute zwischen 14 und 21 Jahren lernen im Landtag in Potsdam die politischen Abläufe kennen. Sie formulieren auch Wünsche. Was passiert damit nun?

26.04.2026

Beim ersten parlamentarischen Jugendforum im Brandenburger Landtag konnten Jugendliche und junge Erwachsene die politischen Abläufe kennenlernen, diskutieren und Wünsche formulieren. Stefan Gloede/Landtag Brandenburg/dpa

Beim ersten parlamentarischen Jugendforum im Brandenburger Landtag konnten Jugendliche und junge Erwachsene die politischen Abläufe kennenlernen, diskutieren und Wünsche formulieren. Stefan Gloede/Landtag Brandenburg/dpa

© Stefan Gloede/Landtag Brandenburg/dpa

Rund 50 Jugendliche und junge Erwachsene aus Brandenburg haben den Landtagsabgeordneten eine Liste mit Forderungen mit auf den Weg gegeben. Beim ersten parlamentarischen Jugendforum diskutierten sie von Freitag bis Sonntag unter dem Motto „Deine Zukunft. Dein Brandenburg“ und formulierten Wünsche an die Politikerinnen und Politiker, teilte der Landtag mit. Dabei gab es Workshops zu den Themen Mobilität, Bildung, ländlicher Raum, Digitalisierung, Demokratie und Jugendkultur.

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen fordern einen stärkeren Fokus auf berufs- und studienvorbereitende Fächer in den Schulen sowie generationenübergreifende Bildung zu Künstlicher Intelligenz und Medien. 

Sie wünschen sich zudem ein subventioniertes Deutschlandticket für Schülerinnen und Schüler, den Ausbau von Jugendorten sowie mehr Jugendbeteiligung und mehr Beratung über psychische Gesundheit auf dem Land.

Abgeordnete sollen über Wünsche beraten

Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke nahm die Wünsche am Sonntag im Plenarsaal entgegen. Die Abgeordneten sollen sich den Forderungen annehmen: In den Ausschüssen des Landtags soll darüber beraten werden, teilte das Parlament mit.

Das Jugendforum ist ein neues Format für 14- bis 21-Jährige, die dabei die Abläufe im Parlament kennenlernen und sich mit landespolitischen Themen beschäftigen. Das Forum wird unter anderem in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendbeauftragten des Landes, dem Landesjugendring und dem Landesschülerrat organisiert.