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Jeder vierte Brandenburger Student wohnt in einem Wohnheim

Brandenburgs Studierende müssen sich mitunter dem hart umkämpften Wohnungsmarkt stellen. Doch viele kommen anderweitig unter. In einer Sparte ist Brandenburg Spitzenreiter.

16.07.2026

In Brandenburg finden viele Studierende in Wohnheimen Platz. (Symbolbild)Michael Brandt/dpa

In Brandenburg finden viele Studierende in Wohnheimen Platz. (Symbolbild)Michael Brandt/dpa

© Michael Brandt/dpa

Brandenburgs Studierende wohnen zu einem großen Anteil in Wohnheimen. Insgesamt 25,1 Prozent würden in einem Heim wohnen, hieß es in einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh. Damit ist Brandenburg bei der Versorgung mit Wohnheimplätzen - gemessen am relativen Wert - bundesweiter Spitzenreiter. Der deutschlandweite Schnitt liegt bei circa 15 Prozent. In Berlin leben nur rund acht Prozent der Studenten in einem Wohnheim.

Den bundesweit niedrigsten Anteil hält Brandenburg bei den Studenten, die in einer Wohngemeinschaft außerhalb eines Wohnheims leben. Nur etwa 15 Prozent leben in einer solchen Wohnform. Zum Vergleich: In Thüringen lebt jeder dritte Student in einer WG außerhalb des Wohnheims.

Jeder fünfte Student lebt im Elternhaus

Der Großteil der Studenten lebt mit 34,4 Prozent in einer privaten Mietwohnung. In dieser Kategorie liegt Brandenburg über dem Bundesdurchschnitt von 27,8 Prozent. Der Anteil der Studenten, die noch im Elternhaus wohnen, liegt laut CHE in Brandenburg bei rund 21 Prozent. Im Bund liegt der Wert bei etwa 28 Prozent.

Die bundesweiten Befragungen wurden vom CHE in den Wintersemestern 2023/24, 2024/25 und 2025/26 durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich an den drei Erhebungen knapp über 87.000 Studierende.