Irre Aufholjagd: Cottbus erkämpft Remis in Wolfsburg
Nach 34 Minuten scheint Energie Cottbus beim VfL Wolfsburg schon geschlagen. Es steht 0:3! Dann starten die Lausitzer eine Aufholjagd - und verkraften einen weiteren Rückschlag.
Der VfL Wolfsburg um Maximilian Arnold (l) und Energie Cottbus um Axel Borgmann (r) lieferten sich eine packende Partie.Michael Matthey/dpa
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Aufsteiger Energie Cottbus ist beim VfL Wolfsburg eine beinahe schon unglaubliche Aufholjagd in der 2. Fußball-Bundesliga gelungen. Die Lausitzer erkämpften am vierten Spieltag auswärts ein 4:4 und lagen dabei bereits nach 34 Minuten scheinbar aussichtslos mit 0:3 und zur Halbzeit mit 1:3 zurück.
Stürmer Robert Glatzel (4./Strafstoß und 34. Minute), der am Freitag zum dritten Mal Papa wurde, sowie Vinícius Souza (25.) brachten den VfL deutlich in Führung. Für die zwischenzeitliche Cottbuser Aufholjagd sorgten Luca Erlein (45.+4), King Manu (49.) und Tolcay Cigerci mit einem verwandelten Foulelfmeter (67.).
In der Schlussphase erzielte der eingewechselte Mattias Svanberg die erneute Führung für die Hausherren (79.), doch Energie gab in einem wilden Spiel nicht auf. In Überzahl traf Dmytro Bogdanov (90.+1) zum Ausgleich. Kurz zuvor sah Wolfsburgs Verteidiger Mathys Angély in der 88. Minute die Gelb-Rote Karte.
VfL erst überlegen, dann nachlässig
Schon früh gingen die Wolfsburger in Führung. Energie-Keeper Marcel Lotka kam in der 3. Minute bei einer Flanke zu spät und räumte Glatzel rigoros ab. Schiedsrichter Lukas Benen entschied folgerichtig auf Strafstoß, den der Gefoulte selbst verwandelte.
Im Anschluss drückten die Wölfe gegen teils überfordert wirkende Lausitzer auf weitere Treffer - und kamen durch Souza und erneut Glatzel auch zu Toren. Danach ließ es der VfL etwas ruhiger angehen. Prompt verkürzten Erlein und Manu den Rückstand. Cigerci machte in einer packenden zweiten Hälfte dann die Aufholjagd perfekt. Anschließend hatten beide Teams hochkarätige Chancen auf den Sieg. Erst traf Svanberg für den VfL, dann Bogdanov für Cottbus.
Auch zwei Treffer von Robert Glatzel reichten nicht zum Wolfsburger Sieg.Michael Matthey/dpa
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