Insa-Umfrage: Mehrheit für Einbindung der AfD im Landtag
Die Alternative für Deutschland befindet sich in Mecklenburg-Vorpommern in der Opposition. Einer Umfrage zufolge sprechen sich Bürger in dem Bundesland überwiegend für eine Einbindung aus.
Einer Umfrage zufolge befürworten Wahlberechtigte in Mecklenburg-Vorpommern eine Einbindung der AfD im Landtag. (Archivbild)Jens Büttner/dpa
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Die Mehrheit der Bürger in Mecklenburg-Vorpommern spricht sich einer Insa-Umfrage zufolge für eine Einbindung der AfD im Landtag aus. Annähernd zwei Drittel der Befragten sagten, die Oppositionsfraktion solle im Parlament umfassend oder partiell eingebunden werden, wie der „Nordkurier“ (Donnerstagausgabe) berichtet, der die Umfrage in Auftrag gegeben hatte. Insgesamt sprachen sich 65 Prozent dafür aus.
Insa hat den Angaben nach vom 21. bis zum 27. Oktober online 1.000 Wahlberechtigte befragt. Die Umfrage ist laut „Nordkurier“ repräsentativ. Die Fehlertoleranz soll bei höchstens 3,1 Prozentpunkten liegen. Das bedeutet, das Ergebnis kann um diesen Wert nach oben oder unten abweichen.
Die Frage lautete: „Der richtige politische Umgang mit der AfD ist umstritten. Wie sollten die rot-rot-grünen Regierungsfraktionen Ihrer Meinung nach mit der AfD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern umgehen?“
Ungefähr ein Fünftel der Befragten gab an, dass die Fraktionen von SPD, Linken und Grünen die Zusammenarbeit mit der AfD konsequent ablehnen sollten. 22 Prozent der Umfrageteilnehmer äußerten sich auf diese Weise.
In Mecklenburg-Vorpommern wurde am 20. September gewählt. Die AfD landete mit 38,2 Prozent der Stimmen vor der SPD, die auf 35,5 Prozent kam. Der Landtag in Schwerin trat nach der Wahl erstmals am 22. Oktober zusammen. Derzeit verhandeln SPD, Linke und Grüne über eine Koalition.