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Innensenatorin: Berlin bleibt Stadt großer Veranstaltungen

Mehr als 7.000 Events, Millionen Euro für mehr Sicherheit: Berlin setzt auch nach dem CSD-Anschlag auf große Versammlungen und Veranstaltungen.

31.07.2026

Innensenatorin Iris Spranger (SPD) dankt der Berliner Polizei für deren Einsatz zur Absicherung Tausender Veranstaltungen. (Archivbild) Jens Kalaene/dpa

Innensenatorin Iris Spranger (SPD) dankt der Berliner Polizei für deren Einsatz zur Absicherung Tausender Veranstaltungen. (Archivbild) Jens Kalaene/dpa

© Jens Kalaene/dpa

Berlin bleibt nach Einschätzung von Innensenatorin Iris Spranger auch nach dem Terroranschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) eine Stadt großer Veranstaltungen und Versammlungen. „Wir lassen uns durch Gewalt und Terror nicht einschüchtern und tun alles dafür, dass die Menschen in unserer Stadt sicher friedlich demonstrieren und zusammenkommen können“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. „Die Sicherheit und der Schutz von Menschen auf Veranstaltungen und Versammlungen stehen für Berlin an erster Stelle.“

Spranger erinnerte daran, dass die Berliner Sicherheitsbehörden viel Erfahrung und Professionalität hätten, um Veranstaltungen und Versammlungen zu schützen. „Allein im vergangenen Jahr wurden rund 7.000 Versammlungen durchgeführt, darunter 169 Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern“, erläuterte sie. Als Beispiele nannte sie den Berlin-Marathon, die große Fahrradsternfahrt des ADFC Berlin sowie unzählige Kultur- und Musikveranstaltungen in der Stadt. 

Neue Poller

Um den Schutz solcher Events zu verbessern, sei auch Geld in die Hand genommen worden. „Allein 2024 und 2025 hat mein Haus mehr als fünf Millionen Euro für hunderte neue, mobile Zufahrtsschutzelemente bereitgestellt.“ Gleichwohl könne es keine hundertprozentige Sicherheit geben, so Spranger.

Frau stirbt bei Anschlag

Bei dem Terroranschlag am Samstag hatte der 21-jährige Attentäter im Berliner Tiergarten mit einem Auto mehrere Passanten angefahren, bevor er – vermutlich mit einer Machete – weitere Menschen verletzte. Eine Frau starb, 31 Menschen wurden verletzt, darunter 7 schwer. Der Islamist wurde am Sonntagabend von Polizisten erschossen, als sie ihn in einer Kleingartenkolonie stellten.