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Inflationsrate in Hessen steigt auf drei Prozent

Steigende Preise für Kraftstoffe und Heizöl treiben die Inflation in Hessen weiter an. Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln schwächt sich dagegen ab.

31.08.2026

Autofahrer merken es an der Zapfsäule - die Energiepreise sind im August erneut nach oben geklettert. (Symbolbild)Sebastian Kahnert/dpa

Autofahrer merken es an der Zapfsäule - die Energiepreise sind im August erneut nach oben geklettert. (Symbolbild)Sebastian Kahnert/dpa

© Sebastian Kahnert/dpa

Wegen höherer Energiepreise ist die Inflationsrate in Hessen den zweiten Monat in Folge nach oben geklettert - auf 3,0 Prozent im August. Im Juni hatte die Rate bei 2,3 Prozent und im Juli bei 2,7 Prozent gelegen. Der Index beschreibt die Entwicklung der Verbraucherpreise im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres. Wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden auf der Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilte, waren höhere Preise für Kraftstoffe und Heizöl im zurückliegenden Monat wesentliche Inflationstreiber. 

Im Vergleich zum August 2025 stiegen die Energiepreise laut Statistik durchschnittlich um 11,5 Prozent. Heizöl kostete sogar 56,3 Prozent mehr, Kraftstoffe verteuerten sich um 31,0 Prozent, wie das Landesamt erläuterte. Wie in den Monaten zuvor wirkten Erdgas (minus 7,0 Prozent) und Strom (minus 6,3 Prozent) hingegen inflationsdämpfend.

Butter gab es günstiger - Gemüse wurde teurer 

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich nach Angaben der Statistiker im Vorjahresvergleich um 0,5 Prozent und damit deutlich schwächer als die Verbraucherpreise insgesamt. „Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln ließ somit weiter nach“, teilte das Landesamt mit. Demnach waren etwa Speisefette und -öle günstiger zu haben (minus 11,9 Prozent), darunter Butter mit einem Minus von 22,8 Prozent. Überdurchschnittlich teurer wurden Gemüse um 5,9 Prozent sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren um 4,2 Prozent.