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Immer mehr gehen früher in Rente – trotz Abschlägen

Immer mehr Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nehmen Abschläge in Kauf, um früher in Rente zu gehen. Was das für die monatliche Auszahlung bedeutet.

18.06.2026

Immer mehr gehen früher in Rente – trotz Abschlägen. (Symbolbild)Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Immer mehr gehen früher in Rente – trotz Abschlägen. (Symbolbild)Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

© Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Viele Neurentnerinnen und Neurentner in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nehmen Abschläge in Kauf. Insgesamt entschieden sich im Vorjahr 36 Prozent für eine sogenannte Rente für langjährige Versicherte, etwa ein Prozentpunkt mehr als 2024, wie die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland mitteilte. 

Die Rente für langjährige Versicherte kann nach einer Versicherungszeit von mindestens 35 Jahren in Anspruch genommen werden. Allerdings müssen Versicherte je nach Geburtsjahrgang unterschiedlich hohe Abschläge in Kauf nehmen.

Im Jahr 2025 betrug die durchschnittliche Altersrente 1.272 Euro monatlich. Frauen und Männer, die sich für die Rente für langjährige Versicherte entschieden, bekamen durchschnittlich 1.260 Euro im Monat und damit rund 12 Euro weniger.

Die Zahl der Menschen, die bis zur Regelaltersgrenze im Beruf bleibt, lag im Vorjahr bei 24.711 und sank damit im Vergleich zum Jahr 2024 um 2,86 Prozent. In Altersrente gingen die Menschen in den drei Bundesländern im Durchschnitt mit 64,21 Jahren. Dieser Wert ist konstant geblieben.

Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland mit Sitz in Leipzig betreut Versicherte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie zahlt monatlich rund 1,5 Millionen Renten.