Immer mehr Azubis im Gesundheitswesen kommen aus dem Ausland
Ohne Fachkräfte aus dem Ausland geht im Gesundheitswesen nichts mehr. Das veranschaulichen neue Zahlen des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg.
Die Ausbildung zum Pflegeassistenten gehört in der Region zu den gefragtesten Ausbildungen. (Symbolbild) Jens Kalaene/dpa
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Immer mehr Auszubildende im Gesundheitswesen kommen aus dem Ausland. In Berlin hatte Ende 2025 fast jeder zweite Azubi eine ausländische Staatsangehörigkeit, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert. Genauer gesagt waren es den Angaben nach rund 4.620 von insgesamt etwa 11.620 Auszubildenden, also gut 40 Prozent. Das seien 16 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auch in Brandenburg wächst der Anteil deutlich. Dort hatten laut Amt rund 1.620 der knapp 6.880 Azubis im Gesundheitswesen eine ausländische Staatsangehörigkeit - ein Plus von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In beiden Ländern ist das ein neuer Höchststand, wie es in einer Mitteilung heißt. Stichtag für die Erhebung der Daten war in Berlin der 1. und in Brandenburg der 30. November 2025.
Ausbildung zum Pfleger am gefragtesten
Zu den Ausbildungen im Gesundheitswesen zählen etwa die Ausbildung zur Pflegefachfrau, zum Pflegeassistenten, zur Notfallsanitäterin oder zum Physiotherapeuten.
Die meisten Azubis gibt es in der Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann. In Berlin machten zum Zeitpunkt der Erhebung knapp 6.910 Menschen die Ausbildung, in Brandenburg fast 4.490.