IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld für Tischler
Die Lebenshaltungskosten sind hoch, die Gewerkschaft will daher die Löhne für rund 85.000 Beschäftigte des Tischlerhandwerks im Nordwesten spürbar anpassen. Verhandelt wird ab November.
Für die Beschäftigten des Tischlerhandwerks im Nordwesten Deutschlands fordert die IG Metall fünf Prozent mehr Geld. (Symbolbild)Jens Büttner/dpa
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Vor den Tarifverhandlungen im Tischlerhandwerk im Nordwesten Deutschlands fordert die Gewerkschaft IG Metall fünf Prozent mehr Geld für die Beschäftigten. Auszubildende sollten zudem in allen Ausbildungsjahren monatlich 200 Euro mehr verdienen, teilte die IG Metall Küste mit. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags solle zwölf Monate betragen. Für den 24. November ist den Angaben zufolge die erste Verhandlung mit den Arbeitgebern in Hannover geplant.
Laut IG Metall betreffen die Tarifverhandlungen im nordwestdeutschen Tischlerhandwerk die Länder Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen. Insgesamt geht es demnach um bis zu 85.000 Beschäftigte.
„Die Beschäftigten erwarten bei den Entgelten spürbare Bewegung“, sagte Robert Peter, der Tarifsekretär der IG Metall Küste. „Gleichzeitig brauchen wir eine Antwort auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten.“ Er betonte zudem, attraktive Ausbildungsbedingungen seien eine zentrale Voraussetzung, um junge Menschen für das Tischlerhandwerk zu gewinnen und als Fachkräfte zu halten.