Hunderte Menschen bei Demos in Frankfurt
Von Frauenrechten bis Palästina: Mitten in Frankfurt gehen mehr als 1.000 Menschen für ihre Anliegen auf die Straße. Was hinter den vielen Protesten steckt.
In Frankfurt demonstrieren heute viele Menschen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg (Symbolbild)Boris Roessler/dpa
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Im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran sind mehrere Gruppen in Frankfurt mit unterschiedlichen Anliegen auf die Straße gegangen. Am Nachmittag wurde die Zahl der Teilnehmenden an allen Veranstaltungen zunächst auf insgesamt gut 1.000 geschätzt, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Man gehe davon aus, dass die Zahl noch steigen werde.
Getrennte Demozüge in Frankfurt
Bisher laufe alles friedlich. Viele Versammlungen seien noch an einem Ort, bei anderen bewegten sich die Menschen in einem Demozug. Die Polizei versuche, die Teilnehmer der Veranstaltungen getrennt zu halten.
An einer Demonstration „für Freiheit und Demokratie im Iran“ nahmen zunächst 450 Menschen teil, teilte die Polizei mit. Zu einem weiteren Demozug hatte auch das „Solidaritätskomitee mit dem Widerstand des iranischen Volkes“ aufgerufen. Zudem gab es eine Kundgebung zur Solidarität mit der Frauenbewegung im Iran.
Weitere Demos in der Stadt
Die Polizei sprach von insgesamt elf angemeldeten Veranstaltungen für den Samstag. Es gab auch eine Demo gegen Zionismus, eine für Solidarität mit Palästina und dem Iran.
Eine Versammlung wurde laut Polizei aufgelöst, weil Teilnehmende antisemitische Parolen skandierten und auch nach Aufforderung der Polizei nicht damit aufhörten.