Hohe Waldbrandgefahr im Norden und Osten Sachsens
Zuletzt hat es wenig geregnet, das lässt die Waldbrandgefahr steigen. Doch laut Wetterdienst ist etwas Entspannung in Sicht.
Wegen der Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr. (Archivbild)Robert Michael/dpa
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Die Waldbrandgefahr in Sachsen ist wegen der anhaltenden Trockenheit gestiegen. Besonders betroffen sind der Norden und Osten des Landes. Am Donnerstag erreichte die Waldbrandgefahr nach einer Übersicht von Sachsenforst und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in den nördlichen Teilen der Landkreise Meißen und Bautzen die Stufe 4. Das ist die zweithöchste von fünf Warnstufen und steht für „hohe Gefahr“.
Allerdings sagt der DWD für Freitag Regen und sogar etwas Schnee bis ins Tiefland voraus. Am Samstag sinkt die Waldbrandgefahr daher laut der Prognose fast landesweit auf die niedrigste Warnstufe 1 („sehr geringe Gefahr“).
Als besonders gefährdet gelten die waldreichen Regionen im Norden und Osten Sachsens. Die Gebiete werden mit Kameras überwacht, um Rauch frühzeitig erkennen und Einsatzkräfte im Notfall schnell alarmieren zu können.
Laut Innenministerium sind die Menschen für einen Großteil der Waldbrände verantwortlich, vor allem durch Unachtsamkeit. Bürgerinnen und Bürger sollten einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Dazu zählt es, im Wald nicht zu rauchen, zu grillen, und auch kein Feuer anzuzünden. Fahrzeuge sollten nicht auf trockenem Gras oder Waldboden abgestellt werden. Waldwege müssen freigehalten werden.