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Hitze-Wochenende: Stadt mahnt zum Schutz der Natur am See

Mit den warmen Tagen strömen viele Menschen an die Seen. Die Stadt Potsdam mahnt in Schutzgebieten zu besonderer Rücksicht. Für Besucher gibt es einiges zu beachten.

23.05.2026

Nicht überall an den Seen in Potsdam ist Wassersport erlaubt. (Symbolbild)Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa

Nicht überall an den Seen in Potsdam ist Wassersport erlaubt. (Symbolbild)Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa

© Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa

Bei sommerlich warmem Badewetter werden viele Menschen rund um Pfingsten an Seen und in Parks erwartet. Die Stadt Potsdam appelliert daher, Rücksicht auf die Natur besonders in Schutzgebieten zu nehmen. Am Wochenende werden in Brandenburg Höchstwerte von 29 bis 30 Grad erwartet.

Appell: Müllberge vermeiden

Auch Müllberge im Freien sind immer wieder ein Ärgernis. Überfüllte Papierkörbe oder abgestellte Müllsäcke lockten Krähen, Waschbären oder Wildschweine an, die Abfälle weiter verteilten, kritisierte die Stadt. Sie ruft dazu auf, die Natur sauber zu halten und Abfälle wieder mitzunehmen. Aber auch beim Baden gibt es einiges zu beachten. 

Wassersport und Grillen verboten 

Besonders sensibel sei das Naturschutzgebiet „Sacrower See und Königswald“, teilte die Stadt Potsdam mit. Uferbereiche dürften nur an ausgewiesenen Zugängen betreten werden. Der Wald rund um den Sacrower See ist laut Stadt das älteste Naturschutzgebiet Potsdams. 

Wassersport auch mit Kajaks und Stand-up-Paddling sind dort untersagt. Camping, Grillen, offenes Feuer und Rauchen sind verboten - auch mit Blick auf die erhöhte Waldbrandgefahr. Informationstafeln an den Seen weisen auf die Regeln hin.