Hessen zeichnet Selenskyj mit Wilhelm-Leuschner-Medaille aus
Der ukrainische Präsident sei eine „Symbolfigur im Kampf gegen militärische Aggression“, heißt es zur Begründung. Die Ehrung gilt aber auch noch anderen.
Er wird am 1. Dezember mit der Wilheim-Leuschner-Medaille 2026 ausgezeichnet (Archivbild) Michael Kappeler/dpa
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird mit der höchsten Auszeichnung des Landes Hessen geehrt: Am 1. Dezember verleiht ihm der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) die Wilhelm-Leuschner-Medaille 2026.
„Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gilt als eine der herausragenden internationalen politischen Persönlichkeiten der Gegenwart“, sagte Rhein laut Mitteilung. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ darüber berichtet.
Selenskyjs unermüdlicher Einsatz unter anderem für die territoriale Integrität der Ukraine habe ihn weit über Europa hinaus „zu einer Symbolfigur im Kampf gegen militärische Aggression werden lassen“.
Die Auszeichnung gehe gleichzeitig „an das gesamte ukrainische Volk, das unter seiner Führung als Opfer des völkerrechtswidrigen und brutalen russischen Angriffskrieges seit fast fünf Jahren nicht nur die Souveränität seines Landes und das Leben seiner Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Europa und unsere europäischen Werte verteidigt“, sagte Rhein.
Auszeichnung als „starkes Bekenntnis“
Das Wirken Selenskyjs gehe weit über die Verteidigung der territorialen Integrität der Ukraine hinaus, sagte Rhein. „Seine diplomatischen Bemühungen haben enorm dazu beigetragen, das Bewusstsein für die europäische Wertegemeinschaft und Solidarität zu schärfen.“
Rhein bezeichnete die Auszeichnung Selenskyjs als starkes Bekenntnis Hessens zur Unterstützung der Ukraine. „Hessen steht an der Seite der Ukraine. Unsere Solidarität ist ein Ausdruck der gemeinsamen Überzeugung, dass die Zukunft eines Landes nicht mit militärischer Gewalt bestimmt werden darf“, sagte er demnach.
Die Verleihung der Wilhelm-Leuschner-Medaille findet traditionell am Hessischen Verfassungstag, dem 1. Dezember, statt.