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Herzliche Begegnung: Missionarin trifft Steinmeier

In der Regel sind die Begegnungen, die der Bundespräsident und seine Frau auf Terminen haben, eher unverbindlich und kurz. Anders auf dem Katholikentag. Da wird es sehr, sehr herzlich.

14.05.2026

Schwester Karoline Mayer traf in Chile Elke Büdenbender - und auf dem Katholikentag erneut.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Schwester Karoline Mayer traf in Chile Elke Büdenbender - und auf dem Katholikentag erneut.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Normalerweise bleiben die Begegnungen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier flüchtig, wenn er unterwegs ist, weil er viele, viele Menschen trifft. Anders auf dem Katholikentag in Würzburg - da umarmen Steinmeiers Frau Elke Büdenbender und der Bundespräsident plötzlich eine Missionarin. Große Freude auf beiden Seiten, herzliches Lachen. Es ist Schwester Karoline Mayer, 83 Jahre alt. 

Sie lebt schon seit mehr als fünf Jahrzehnten in Chile. Dort traf sie bei einer Auslandsreise des Bundespräsidentenpaares im Vorjahr auf Büdenbender.

„Sie war wirklich interessiert an unserer Arbeit, an unserem Einatz für die Armen“, erzählt Schwester Karoline über das Treffen mit Elke Büdenbender. Sie sei ehrlich interessiert gewesen, nicht nur oberflächlich. 

Schwester Karoline stammt aus Eichstätt. In Südamerika hat sie in den vergangenen Jahrzehnten soziale Projekte aufgebaut. Hochmotiviert und engagiert berichtet sie auf dem Katholikentag von ihrer Arbeit. Deshalb habe sie sich gefreut, Büdenbender und Steinmeier jetzt hier wieder zu treffen und mit ihnen zu plaudern, erzählt sie.