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Herthas Fußballerinnen: Nachzüglerinnen auf der Überholspur

Erst spät meldete Hertha ein professionelles Frauenteam an. Der nun erfolgte Aufstieg in die zweite Liga soll aber nur eine Zwischenstation sein.

22.06.2026

Hertha-Trainer Tobias Kurbjuweit feiert den Aufstieg mit den Frauen. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Hertha-Trainer Tobias Kurbjuweit feiert den Aufstieg mit den Frauen. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Hertha BSC hat eine große Etappe bei der Etablierung eines professionellen Frauenteams mit dem Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga genommen. „Das ist eine nicht hoch genug zu bewertende Leistung von allen! Wir sind dankbar für die Unterstützung aus dem Verein und hoffen, nun gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen“, sagte Frauentrainer Tobias Kurbjuweit nach dem geglückten Aufstieg in der Relegation trotz einer 2:3-Niederlage im Relegation-Rückspiel gegen den 1. FC Saarbrücken.

Im Hinspiel hatten seine Schützlinge mit einem 4:1-Erfolg den Grundstein für den Aufstieg gelegt. Insofern war das Ergebnis für den Trainer am Ende zweitrangig. „Die einzige Niederlage in dieser Saison, die ich akzeptieren kann“, sagte der 43-Jährige.

Bernsteins Vermächtnis

Der Trainer erhofft sich durch den Aufstieg Schwung für die kommenden Aufgaben im deutschen Unterhaus. „In unserem Club können viele positive Dinge generiert werden“, sagte Kurbjuweit im Hinblick auf das langfristige Ziel, das 2023 der vor über zwei Jahren verstorbene Präsident Kay Bernstein angestoßen hatte und das auch sein Vermächtnis ist. 

„Langfristig wollen wir mit Hertha BSC im professionellen Frauenfußball Fuß fassen“, sagte Sofian Chahed, Leiter Frauenfußball: „Das bedeutet für uns ganz klar die 1. Liga.“