Hertha nach Pause im Rhythmus - Wichtigste Spiele für Leitl
Hertha will seine Erfolgsserie auch nach der Länderspielpause fortsetzen. Mut zieht Trainer Leitl aus dem Test gegen Augsburg.
Hertha-Trainer Stefan Leitl peilt den siebten Sieg im siebten Ligaspiel an. (Archivbild)Andreas Gora/dpa
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Hertha BSC will seine Erfolgsserie in der zweiten Fußball-Liga auch nach drei Wochen Länderspielpause fortsetzen. Trainer Stefan Leitl setzt beim Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth darauf, dass seine Mannschaft schnell wieder den Rhythmus findet, der sie in sechs Ligaspielen zu sechs Siegen geführt hat.
„Es fühlt sich gut an, aber die Jungs haben nichts geschenkt bekommen, sondern sich alles erarbeitet“, sagte der 49-Jährige vor der Partie am Sonntag im Olympiastadion (13.30 Uhr/Sky), „wenn wir gut spielen, werden wir auch punkten. Das ist unser Ziel.“
Trotz zahlreicher Länderspielabstellungen in den vergangenen drei Wochen hat auch der in der Hauptstadt verbliebene Rest, der mit Spielern aus der Akademie aufgefüllt wurde, den Mix aus Be- und Entlastung gut gemeistert. Leitl schwärmt besonders von dem 2:2-Remis im Testspiel beim aktuellen Bundesliga-Vierten FC Augsburg.
Leitl schwärmt von Art und Weise beim Test in Augsburg
Auf „hohem Level“ habe seine Mannschaft auch nach dem 0:2-Rückstand weitergekämpft und an die Chance geglaubt. Die Art und Weise hat den gebürtigen Münchner, der nach der Begegnung in der Fuggerstadt mit der Mannschaft noch zum Oktoberfest nach München weitergereist war, imponiert: „Die Jungs haben immer weitergemacht und haben an ihre Chance geglaubt. Wir müssen versuchen, das so lange wie möglich weiterzuführen.“
Auch gegen seinen alten Verein aus Franken wird Leitl seine aktuelle Mannschaft puschen, um die Siegesserie vor rund 55.000 erwarteten Zuschauern weiter auszubauen. Für den Trainer sind es die beiden wichtigsten Saisonspiele angesichts seiner Fürther Vergangenheit. „Ich habe dem Verein viel zu verdanken, wir haben damals Außerordentliches geleistet“, sagt Leitl, der Fürth in der Saison 2020/2021 zum Aufstieg in die Bundesliga führte. Etwaige Parallelen zur aktuellen Lage wollte Leitl aber nicht ziehen.