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Hertha-Trainer Leitl sieht Reese-Rückkehr „sehr nüchtern“

Seit seinem Abgang von Hertha bekommt Fabian Reese viel Wut ab. Ex-Trainer Leitl will das Thema nicht in den Fokus rücken - und spricht über sein Verhältnis zum früheren Schützling.

05.11.2026

Reese spielt erstmals nach seinem Abgang wieder gegen Hertha. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Reese spielt erstmals nach seinem Abgang wieder gegen Hertha. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Hertha-Trainer Stefan Leitl ist vor dem Spitzenspiel der 2. Bundesliga bemüht, die Brisanz der Rückkehr von Fabian Reese etwas herunterzukochen. „Ich möchte das auch wirklich emotionslos und sehr nüchtern betrachten“, sagte Leitl vor der Partie gegen den früheren Hertha-Kapitän und seinen neuen Club am Samstagabend (20.30 Uhr/ RTL Nitro und Sky).

„Was meine persönliche Bindung oder Verbindung zu Fabian betrifft, die ist nach wie vor gut und da ist auch nichts hängen geblieben. Und ich freue mich auch, dass er zurückkommt und ich freue mich auch, dass ich ihn nicht nur am Telefon habe, sondern auch mal im Gespräch habe“, sagte der Trainer. 

Trainer (M) und Spieler (r) pflegten ein besonderes Verhältnis. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Trainer (M) und Spieler (r) pflegten ein besonderes Verhältnis. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

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Leitl: „Wir haben Bock“

Coach und Spieler hatten ein besonderes Verhältnis gepflegt und auch schon in Fürth zusammengearbeitet. Der Wechsel des einstigen Publikumslieblings im Sommer hatte bei vielen Hertha-Fans für großen Ärger gesorgt. Der 28-Jährige dürfte sich auf viele Pfiffe von den Rängen einstellen müssen.

Leitl war bemüht, den Fokus auf andere Dinge zu richten. „Es geht nicht um Fabi, sondern es geht um den VfL Wolfsburg“, sagte der Trainer. Die Niedersachsen hätten insgesamt eine starke Mannschaft. Hertha geht als noch ungeschlagener Tabellenführer mit breiter Brust in das Spiel. „Was soll ich sagen, wir haben gar keinen Druck, wir gehen rein, wir haben Bock, dieses Spiel zu spielen, und lass laufen“, sagte der 49-Jährige.